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28.09.25

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SATAjet 100 B: Optimale Einstellungen & Profi-Workflow

Praxis-Guide

SATAjet® 100 B – Optimale Einstellungen & Profi-Workflow

Die SATAjet 100 B ist ein echtes Arbeitstier, wenn es um Füller, Grundierungen oder Isolierungen geht. Doch erst mit den richtigen Einstellungen und einem klaren Workflow entfaltet sie ihre volle Stärke. Hier finden Sie praxisnahe Richtwerte und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die sich direkt aus der Betriebsanleitung ableiten lassen.

SATAjet 100 B Profi-Workflow

Richtwerte für optimale Einstellungen

Anwendung Düsengröße Eingangsdruck Spritzabstand
Füller (mittelviskos) 1,8–2,0 mm ca. 2,0 bar (HVLP) 15–20 cm
Füller (hochviskos) 2,0–2,5 mm ca. 2,5 bar (RP) 15–20 cm
Isolierungen / Primer 1,6–1,8 mm 2,0–2,3 bar 15–20 cm

*Alle Angaben sind Richtwerte aus der Betriebsanleitung. Exakte Werte hängen von Material und Umgebung ab.

1,6–2,5 mm
Breite Auswahl an Düsensätzen
15–20 cm
Optimaler Arbeitsabstand
2–2,5 bar
Empfohlener Arbeitsdruck
Praxistipp: Stellen Sie den Materialfluss zuerst geringer ein und erhöhen Sie ihn schrittweise. So finden Sie schnell die Balance zwischen Deckkraft und gleichmäßigem Auftrag.

7-Schritte Profi-Workflow

  1. Arbeitsumgebung vorbereiten (Staubfreiheit, Absaugung, Licht prüfen).
  2. Becher füllen und Material nach Herstellerangaben einstellen.
  3. Passende Düse wählen (abhängig von Materialviskosität).
  4. Druck regulieren – HVLP ca. 2,0 bar / RP ca. 2,5 bar.
  5. Probespritzung durchführen, Spritzbild prüfen und ggf. nachjustieren.
  6. Beschichtung gleichmäßig auftragen, Pistolenabstand einhalten.
  7. Nach der Arbeit Pistole gemäß Anleitung reinigen und pflegen.

Typische Fehler vermeiden

  • Lacknasen: Zu hoher Materialfluss oder zu langsames Arbeiten → Fluss reduzieren, Arbeitsgeschwindigkeit anpassen.
  • Spritznebel: Zu hoher Druck → Druck auf Richtwert senken.
  • Ungleichmäßiges Spritzbild: Luftdüse reinigen, Düsensatz prüfen.

Fazit: Mit den richtigen Einstellungen und einem klaren Workflow erzielen Sie mit der SATAjet 100 B konstante Ergebnisse. Nutzen Sie die Richtwerte aus der Betriebsanleitung als Basis – und passen Sie sie flexibel an Material und Projekt an.