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02.05.25

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Bilderrahmeneffekt bei Strukturpulver: Ursachen erkennen und beheben​

Bilderrahmeneffekt bei Strukturpulver: Ursachen erkennen und beheben

Der sogenannte „Bilderrahmeneffekt“ tritt häufig bei der Anwendung von Strukturpulvern in Kombination mit Corona-Pistolen auf. Dieses Phänomen äußert sich durch dunklere oder glänzendere Ränder an den beschichteten Werkstücken, was die optische Qualität der Beschichtung beeinträchtigt. Im Folgenden erläutern wir die Ursachen und geben praxisnahe Lösungen basierend auf den Empfehlungen von GEMA.

1. Ursache: Einsatz von Strukturpulver mit Corona-Pistolen

Beim Einsatz von Strukturpulvern in Corona-Pistolen kann es zu einer ungleichmäßigen Aufladung des Pulvers kommen. Dies führt dazu, dass sich an den Rändern der Werkstücke mehr Pulver ablagert, was den Bilderrahmeneffekt verursacht.

2. Lösung: Verwendung des Super-Corona® Rings

Der Super-Corona® Ring von GEMA ist speziell dafür entwickelt worden, den Bilderrahmeneffekt zu minimieren. Er kann einfach auf bestehende Pistolen nachgerüstet werden und sorgt für eine gleichmäßigere Aufladung des Pulvers.

3. Lösung: Anpassung der Einstellparameter

Nach der Umrüstung mit dem Super-Corona® Ring sollten die Einstellparameter der Hochspannung und des Pulverausstoßes neu justiert werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

4. Lösung: Verwendung des PCC-Modus

Die Verwendung des PCC-Modus (Precise Charge Control) an den OptiStar Steuergeräten von GEMA kann ebenfalls dazu beitragen, den Bilderrahmeneffekt zu vermeiden. Dieser Modus ermöglicht eine präzisere Steuerung der Pulveraufladung.

Durch die Beachtung dieser Punkte und regelmäßige Wartung Ihrer Ausrüstung können Sie die Effizienz Ihrer Pulverbeschichtungsprozesse steigern und Qualitätsprobleme vermeiden.

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