Beton-Restfeuchte

Feuchtigkeitsmessgeräte bestimmen sowohl den Feuchtigkeitsgehalt als auch die Bedingungen für die Verlegung von Bodenbelägen oder Beschichtungen.

 

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Für die Messung der Betonfeuchte gibt es verschiedene Methoden. Die beiden gebräuchlichsten Methoden sind zerstörungsfreie elektronische Impedanzmessgeräte und In-situ-Sonden für die relative Feuchte (RH).
Das Betonfeuchtemessgerät misst nahezu sofort und muss nicht in den Beton gebohrt werden. PosiTest CMM Betonfeuchtemessgerät ideal für Prüfer, die den Feuchtigkeitszustand von Betonplatten schnell beurteilen wollen.
Bei Defelkso kann beispielsweise bequem über eine mobile App die Dokumentationskriterien der ASTM F2170 erfüllt werden. Anzeigen und Aufzeichnen von Messwerten sind drahtlos.
Es gibt viele Prüfnormen und -methoden zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts und des Feuchtigkeitszustands von Betonplatten und Estrichen - jede für eine andere Aufgabe mit unterschiedlichem Grad an Genauigkeit und Effizienz geeignet. Feuchtemessgeräte wie das PosiTest CMM Concrete Moisture Meter und In-situ-Sonden wie das PosiTector CMM IS In-situ Concrete Moisture Meter bestimmen sowohl den Feuchtigkeitsgehalt als auch die Bedingungen - Voraussetzungen für die Verlegung von Bodenbelägen oder Beschichtungen.
Beton ist ein Verbundbaustoff, der aus einem Zuschlagstoff besteht, der sich mit einem Bindemittel verbindet. In der Regel ist der Zuschlagstoff eine Mischung aus zerkleinertem Gestein, Granit, Kalkstein und Sand. Das Bindemittel ist in der Regel Portlandzement. Beim Mischen von Beton muss Wasser zugegeben werden, damit die Mischung verarbeitbar ist und der Zement hydratisieren und aushärten kann. Nach dem Aushärten verbleibt ein großer Teil dieses Wassers als Feuchtigkeit in der porösen Betonplatte. In den folgenden Wochen und Monaten wird diese Feuchtigkeit langsam aus dem Beton abgegeben, bis sie sich schließlich mit der Umgebungsfeuchtigkeit ausgleicht. Wenn die Feuchtigkeit im Beton vor dem Auftragen einer Beschichtung oder eines Bodenbelags nicht an die Umgebungsbedingungen angepasst wird, kann sie sich unter dem Bodenbelag oder der Beschichtung ansammeln und zu Verfärbungen, Schalenbildung, Beulen, Blasenbildung, Klebstoffversagen und Schimmelbildung führen, was wiederum kostspielige Nacharbeiten zur Folge haben kann. Feuchtigkeitsprobleme treten nicht nur bei neuen Betonplatten auf - eine fehlende oder unzureichende Dampfsperre unter der Platte kann dazu führen, dass Feuchtigkeit aus nassen oder gesättigten Böden in den Beton eindringt.
Vor der Aufbringung einer Schutzbeschichtung oder sonstigen Bodenbelägen auf eine Betonplatte muss der Feuchtigkeitsgehalt im Beton unter 75 % relative Luftfeuchtigkeit (RH oder kleiner 5 % Feuchtigkeitsgehalt (MC) liegen. Ist die Feuchtigkeit zu hoch, können sich unter der Beschichtung oder dem Bodenbelag Verfärbungen, Schalen, Beulen, Schimmel oder Blasen bilden. Auch ein Versagen des Klebstoffes kann die Folge sein. Die ordnungsgemäße Überprüfung des Feuchtigkeitsgehalts im Beton vor der Verlegung eines Fußbodensystems ist ein notwendiger Bestandteil der Qualitätskontrolle und -sicherung, um die Wahrscheinlichkeit eines Versagens des Fußbodensystems zu verringern.
Zerstörungsfreie Betonfeuchtemessgeräte (oder elektronische Impedanzmessgeräte) - wie das PosiTest CMM-messen die Betonfeuchte nach dem Prinzip der elektrischen Impedanz des Betons, die mit der Betonfeuchte zusammenhängt. Ein elektrisches Wechselfeld fließt von den sendenden Sensorstiften des Geräts durch den Untergrund und wird von den Empfangselektroden aufgefangen. Die Impedanz wird gemessen, wobei mit zunehmender Feuchtigkeit des Betons der Impedanzwert ansteigt. Mit Hilfe von Betonstandards mit bekannter Feuchtigkeit kann das Messgerät so kalibriert werden, dass es in Einheiten der Betonfeuchtigkeit abliest.
In-situ-Sonden für die relative Luftfeuchtigkeit von Beton, wie sie in der ASTM F2170 standard beschrieben sind, sind sehr genau für die Messung der Feuchtigkeit in Beton. Bei diesem Verfahren wird ein Loch in die Betonplatte gebohrt (in der Regel 40 % der Gesamttiefe) und dann eine elektronische Sonde für die relative Feuchtigkeit - wie die PosiTector CMM IS-, um die Feuchtigkeit in der Platte zu messen.
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