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22.04.26

SSP 50_A6

Finixa SSP 50: Halter & Stativ für Spritzmusterkarten praxisnah einsetzen

Praxis-Guide

Finixa SSP 50 – Halter & Stativ für Spritzmusterkarten sauber in den Lackierprozess integrieren

Wer Farbtonfreigaben professionell absichern will, braucht nicht nur gute Spritzmusterkarten, sondern auch eine saubere, berührungsarme Handhabung im Prozess. Der Finixa SSP 50 wurde genau dafür entwickelt: für die berührungslose Aufnahme und Präsentation von SSP-Spritzmustern. Dieser Guide zeigt, wie Sie das System in der Praxis sinnvoll einsetzen, Fehler vermeiden und Ihre Musterkarten sauberer, strukturierter und nachvollziehbarer organisieren.

Finixa SSP 50 Halter und Stativ für Spritzmusterkarten

Finixa SSP 50 – Magnethalter und Magnetstativ für die berührungslose Handhabung von Spritzmustern

Warum der SSP 50 im Alltag mehr ist als nur Zubehör

In der Lackiervorbereitung entscheidet oft nicht nur der Farbton selbst, sondern auch die Qualität des gesamten Freigabeprozesses. Musterkarten dürfen nicht verschmiert, versehentlich berührt oder unübersichtlich abgelegt werden. Genau hier spielt der SSP 50 seine Stärke aus: Er unterstützt eine berührungslose Handhabung und schafft mehr Ordnung beim Trocknen, Prüfen, Vergleichen und Präsentieren von Spritzmustern.

Besonders sinnvoll ist das überall dort, wo mehrere Musterkarten parallel vorbereitet, intern abgestimmt oder direkt am Fahrzeug mit Referenzen verglichen werden. Das Ergebnis ist ein ruhigerer, saubererer und nachvollziehbarer Workflow.

Produktüberblick

Bereich Angabe Praxisnutzen
Produkt Finixa SSP 50 Zubehör für Spritzmusterkarten im Lackierprozess
Ausführung Magnethalter und Magnetstativ Berührungsarmes Handling und sichere Präsentation
Einsatzzweck Für SSP-Spritzmuster entwickelt Sauberer Farbvergleich und strukturierte Musterverwaltung
Passender Kontext Musterkarten-System SSP Ideal in Kombination mit vorbereiteten Finixa Spritzmusterkarten
Verpackungseinheit 1 Set Sinnvoll für einzelne Arbeitsplätze oder Prüfstationen
KPI 1
Weniger Kontakt
Berührungslose Handhabung hilft, Fingerabdrücke und ungewollte Verunreinigungen auf dem Spritzmuster zu reduzieren.
KPI 2
Mehr Prozessruhe
Musterkarten lassen sich geordnet prüfen, zwischenlagern und präsentieren, statt lose auf Ablagen zu liegen.
KPI 3
Bessere Vergleichbarkeit
Spritzmuster können stabil positioniert und leichter mit Fahrzeugteil, Rezeptur oder Freigabeprozess abgeglichen werden.
Tipp aus der Praxis: Kennzeichnen Sie jede Spritzmusterkarte direkt vor dem Beschichten eindeutig mit Farbton, Variante, Mischdatum und Prüfschritt. In Kombination mit dem SSP 50 vermeiden Sie so Verwechslungen, wenn mehrere Muster parallel trocknen oder verglichen werden.

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Wenn Sie Spritzmusterkarten im Farbtonprozess sauber und professionell handhaben möchten, ist der Finixa SSP 50 eine praktische Ergänzung für den Arbeitsplatz.

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Empfohlene Grundeinstellungen im Prozess

Der SSP 50 selbst ist kein technisches Einstellgerät. Deshalb gibt es vom abrufbaren Herstellerinhalt keine Druck-, Temperatur- oder Drehmomentwerte. Die folgenden Punkte sind praxisorientierte Richtwerte für einen sauberen Einsatz im Farbtonprozess.

Punkt Richtwert Nutzen
Untergrund der Musterkarte Passende SSP-Karte vorbereitet wählen Vergleich unter realistischen Bedingungen verbessern
Handhabung Möglichst berührungsarm ab Aufnahme bis Freigabe Weniger Fingerabdrücke und Schmutzeintrag
Prüfplatz Sauber, trocken, übersichtlich organisiert Mehr Reproduzierbarkeit im Vergleich
Kennzeichnung Vor dem Lackieren eindeutig beschriften Verwechslungen im Mehrkartenprozess vermeiden
Präsentation Karte stabil und sichtbar positionieren Schnellerer Abgleich mit Bauteil und Farbvariante

Profi-Workflow mit dem SSP 50

1
Musterkarte passend auswählen

Wählen Sie die geeignete SSP-Spritzmusterkarte passend zum Prüfziel. Entscheidend sind eine saubere Karte, die richtige Grundierungsvariante und eine eindeutige Beschriftung vor dem Lackauftrag.

2
Karte berührungsarm aufnehmen

Setzen Sie die Spritzmusterkarte in den Halter ein, statt sie während Vorbereitung oder Prüfung ständig mit der Hand zu halten. So bleibt die Oberfläche sauber und die Kante frei von ungewolltem Kontakt.

3
Spritzmuster applizieren

Beschichten Sie die Karte entsprechend Ihrem Farbtonprozess. Achten Sie darauf, dass Karte und Halter im Ablauf logisch organisiert bleiben, damit mehrere Varianten oder Mischungen nicht verwechselt werden.

4
Auf dem Stativ positionieren

Nutzen Sie das Stativ, um das Muster sichtbar, geordnet und stabil zu positionieren. Das ist besonders hilfreich beim Antrocknen, bei Zwischenkontrollen oder wenn mehrere Muster nacheinander bewertet werden.

5
Farbton und Deckung vergleichen

Vergleichen Sie das Muster gezielt mit Referenz, Rezeptur oder Bauteil. SSP-Karten mit schwarzer Linie helfen zusätzlich bei der Beurteilung der Deckkraft und machen Unterschiede schneller sichtbar.

6
Freigabe dokumentieren und sauber ablegen

Nach der Prüfung sollte die freigegebene Karte eindeutig markiert und sauber dem jeweiligen Auftrag zugeordnet werden. So entsteht ein nachvollziehbarer Ablauf vom Spritzmuster bis zur finalen Farbentscheidung.

Fehlerbehebung in der Praxis

1. Das Spritzmuster wird beim Handling verschmutzt

  • Spritzmuster direkt nach der Vorbereitung in den Halter setzen.
  • Prüfbereich sauber und trocken halten.
  • Nur an unkritischen Bereichen oder gar nicht direkt an der beschichteten Fläche anfassen.

2. Mehrere Musterkarten werden verwechselt

  • Jede Karte vor dem Beschichten beschriften.
  • Varianten, Mischstufen und Freigabestatus sichtbar kennzeichnen.
  • Pro Auftrag einen festen Prüfplatz definieren.

3. Der Farbvergleich wirkt unruhig oder uneindeutig

  • Musterkarte stabil auf dem Stativ ausrichten.
  • Nur vollständig vorbereitete und passende Karten vergleichen.
  • Prüfung immer im gleichen Ablauf und unter konsistenten Bedingungen durchführen.

4. Der Arbeitsplatz wird mit Musterkarten schnell unübersichtlich

  • Nur aktuelle Karten am Prüfplatz belassen.
  • Freigegebene und verworfene Muster sofort trennen.
  • Den SSP 50 als festen Bestandteil des Freigabeplatzes nutzen statt als lose Ablagehilfe.

Wartung und Pflege

  • Regelmäßig trocken und sauber abwischen, damit kein Staub auf Musterkarten übertragen wird.
  • Magnetflächen frei von Schleifstaub und Metallpartikeln halten.
  • Halter und Stativ trocken lagern und nicht in verschmutzten Mischbereichen liegen lassen.
  • Vor jeder Nutzung kurz prüfen, ob die Karte sicher sitzt und stabil positioniert werden kann.
  • Nicht als universellen Werkstückhalter zweckentfremden, sondern gezielt für Spritzmusterkarten einsetzen.

FAQ zum Finixa SSP 50

Wofür ist der SSP 50 gedacht?

Für die berührungslose Handhabung von SSP-Spritzmustern im Farbton- und Freigabeprozess.

Was gehört zum Set?

Das Set besteht aus einem Magnethalter und einem Magnetstativ.

Mit welchen Karten ist der SSP 50 besonders sinnvoll?

Vor allem mit SSP-Spritzmusterkarten, die für Farbkontrolle vorgesehen sind und je nach Variante vorbereitete Oberflächen besitzen.

Gibt es technische Einstellwerte für den SSP 50?

Für den abrufbaren Herstellerinhalt waren keine separaten technischen Einstellwerte wie Druck oder Temperatur für den SSP 50 hinterlegt. Entscheidend ist daher vor allem ein sauber definierter Prozess.

Welchen konkreten Vorteil bringt das im Alltag?

Musterkarten bleiben sauberer, lassen sich geordneter präsentieren und können strukturierter im Freigabeprozess verglichen und dokumentiert werden.

Fazit

Der Finixa SSP 50 ist ein kleines, aber sehr praxisnahes Hilfsmittel für alle, die Spritzmusterkarten professionell in den Lackierprozess einbinden möchten. Wer Farbtonkontrolle sauber dokumentieren, Musterkarten geordnet präsentieren und unnötigen Oberflächenkontakt vermeiden will, bekommt mit Halter und Stativ eine einfache Lösung mit echtem Alltagsnutzen. Gerade in Kombination mit passenden SSP-Spritzmusterkarten entsteht daraus ein deutlich strukturierterer Freigabeprozess.

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