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03.03.26

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Elcometer Sagola Mini Xtreme Mix (11/40): Praxis-Guide für präzise Air-Assisted-Airless Beschichtungen

Praxis-Guide

Elcometer Sagola Mini Xtreme Mix (11/40) richtig einstellen & einsetzen – für saubere Kanten, feine Oberflächen und komplexe Formen

In diesem Guide bekommen Sie eine praxisnahe Vorgehensweise für die Sagola Mini Xtreme Mix mit 11/40-Düse (0,28 mm / 40°) – inklusive Düsenauswahl, Start-Richtwerten, Workflow, typischer Fehlerbilder und Wartung.
Hinweis: In diesem Chat wurde keine PDF bereitgestellt. Alle Parameter/Settings sind daher als Richtwerte aus Herstellerangaben der Produktseiten zusammengefasst und müssen materialabhängig verifiziert werden.

Sagola Mini Xtreme Mix – Part Number

Kompakt, leicht und auf präzise Beschichtungen ausgelegt: Die Mini Xtreme Mix ist für detailreiche Teile und schwer zugängliche Bereiche eine starke Lösung – besonders mit der 11/40-Düse für feine Spritzbilder.

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile (kompakt)

Variante Düse Typische Anwendung Warum sinnvoll
Mini Xtreme Mix 11/40 (0,28 mm / 40°) Feine Oberflächen, Detailbeschichtung, Kleinteile Sauberes Finish mit kontrollierbarer Fächerbreite, ideal für komplexe Formen
Mini Xtreme Mix 13/40 (0,33 mm / 40°) Dünnviskose Materialien, gleichmäßiger Deckauftrag Mehr Materialdurchsatz, wenn Tempo vor maximaler Feinheit steht

Herstellerangaben zeigen zudem passende AAA-Düsensätze je nach Bereich (Finishes, Basecoats/Primer, höher viskos). Nutzen Sie die Düsengröße als primären Hebel für Spritzbild & Durchsatz.

Arbeitsdruck (Material)
150–200 bar
Richtbereich laut Spezifikation (materialabhängig prüfen)
Luftverbrauch (Luftkappe)
~150 l/min
Planen Sie die Druckluftversorgung entsprechend
Filter (Produkt)
100 Mesh
Standardfilter; sauberer Materialweg = weniger Störungen
Praxis-Tipp für ein ruhiges Spritzbild Starten Sie mit der 11/40 für feine Teile und regeln Sie zuerst den Materialdurchsatz (Pumpe/Trigger) auf „gleichmäßiger Strahl ohne Überfetten“ – danach nur so viel Luftunterstützung, bis die Ränder sauber auslaufen. Zu viel Luft macht die Fläche schnell „trocken“ und betont Kanten.

Direkt zur passenden Ausführung

Wenn Sie auf feine Oberflächen, kleine Teile und präzise Detailbeschichtungen zielen, ist die 11/40 (0,28 mm / 40°) der naheliegende Einstieg.

Empfohlene Grundeinstellungen (als Richtwerte)

  • Materialdruck: im Bereich 150–200 bar arbeiten (abhängig von Materialviskosität, Temperatur, Schlauchlänge).
  • Max. Auslegung: Systeme bis 200 bar (Spezifikation/Design-Druck) einplanen.
  • Luftunterstützung: so dosieren, dass die Randzonen sauber auslaufen und das Spritzbild „weich“ bleibt (keine feste Zahl angegeben).
  • Filterung: 100-Mesh als Basis; bei Problemen Filterzustand/Passung zuerst prüfen.

Tipp: Hersteller führt je nach Einsatz passende Düsensätze inkl. Spritzwinkel, Spritzbreite (bei 30 cm) und Durchfluss bei 100 bar auf – ideal, um Durchsatz & Muster vorab grob zu planen.

Profi-Workflow: In 6 Schritten zum reproduzierbaren Finish

  1. Material checken: Viskosität/Topfzeit/Filtration sicherstellen (sauberer Materialweg, keine Klumpen).
  2. Düse wählen: 11/40 für feine Teile; wenn mehr Aufbau/Tempo nötig → 13/40.
  3. Pumpe & Druckbereich setzen: im Richtbereich starten und an Testteil feinjustieren (Streifenfreiheit vor Geschwindigkeit).
  4. Luftunterstützung nachziehen: nur so viel wie nötig, bis die Ränder sauber auslaufen und die Fläche nicht „staubtrocken“ wird.
  5. Abstand & Tempo stabilisieren: gleichmäßiger Abstand (z. B. 25–35 cm), Überlappung konstant halten.
  6. Dokumentieren: Düse, Materialdruck-Bereich, Luftunterstützung-Feeling, Abstand/Tempo kurz notieren → beim nächsten Auftrag sofort reproduzierbar.

Fehlerbehebung: 4 typische Probleme – schnelle Maßnahmen

1) Raues/„trockenes“ Finish
  • Luftunterstützung reduzieren, bis das Spritzbild wieder „weich“ wird.
  • Materialfluss/Druck leicht anheben oder langsamer fahren (Übernebel vermeiden).
2) Läufer/Kantenüberfettung
  • Materialdurchsatz reduzieren oder schneller bewegen; Überlappung prüfen.
  • Spritzabstand etwas erhöhen und Fan kontrollieren (gleichmäßige Bahn).
3) Pulsieren/„Spritzen“ oder unruhiger Strahl
  • Filter (100-Mesh) reinigen/tauschen; Materialweg auf Partikel prüfen.
  • Kupplungen/Schlauch/Produktanschluss auf Dichtheit prüfen.
4) Fächer instabil/ungleiche Randzonen
  • Düse prüfen (Verschleiß/Partikel); ggf. Düse/Filter erneuern.
  • Luftkappe/Bedienelemente reinigen, Sitz kontrollieren.

Wartung: 5 Punkte, die Ausfälle verhindern

  • Nach jedem Einsatz: Materialkanal spülen, bis klar (materialabhängiges Reinigungsmedium).
  • Filter (100-Mesh) regelmäßig prüfen/ersetzen – „klein“ kostet, „verstopft“ kostet mehr.
  • Düse & Luftkappe sauber halten; kleine Partikel zerstören schnell das Spritzbild.
  • Dichtungen/Packungen prüfen; bei Nebenluft oder Tropfen früh reagieren.
  • Verschleißteile (z. B. Nadel/Düsensatz) als Set vorhalten, um Stillstand zu vermeiden.

FAQ – kurz & praxisnah

Welche Düse ist „die richtige“?
Für feine Oberflächen & Detailteile ist 11/40 der typische Start. Wenn Sie mehr Materialaufbau/Tempo brauchen, ist 13/40 oft sinnvoll.
Wie plane ich Spritzbreite & Durchsatz grob vor?
Herstellerangaben geben Spritzbreite bei 30 cm und Durchfluss bei 100 bar je Düse an. Das eignet sich sehr gut zur Vorplanung – final zählt immer der Test am Originalteil.
Welche Druckbereiche sind realistisch?
Die Spezifikation nennt 150–200 bar als Arbeitsbereich und 200 bar als Auslegung. Material, Temperatur und Schlauchlängen können das Optimum verschieben.
Warum ist Filtration so wichtig?
Mit AAA-Düsen entscheidet Partikelfreiheit über Stabilität im Spritzbild. Der Standard-Produktfilter ist 100-Mesh; verstopfte Filter sind eine Hauptursache für Pulsieren und Spritzstörungen.
Kann ich die Pistole mit „jeder“ AAA-Pumpe betreiben?
Laut Hersteller ist die Pistole für den Einsatz mit unterstützten Airless-Pumpen bis 200 bar ausgelegt. Achten Sie auf passende Anschlüsse und stabile Luftversorgung.

Fazit

Die Sagola Mini Xtreme Mix mit 11/40 ist eine überzeugende Kombination aus Kontrolle und Finish-Qualität – besonders bei komplexen Formen und detailreichen Bauteilen. Wenn Sie Düse, Druckbereich und Luftunterstützung strukturiert über Testflächen einregeln und Filter/Wartung ernst nehmen, bekommen Sie ein reproduzierbares, sauberes Ergebnis mit hoher Prozesssicherheit.