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18.02.26

pu-gun-4040-automatikpistole

WIWA PU GUN 4040 richtig einstellen: Praxis-Guide für PUR-Schaum & Polyurea

Praxis-Guide

WIWA PU GUN 4040 richtig einsetzen: Hand- oder Automatikpistole – so gelingt der Job

Die WIWA PU GUN 4040 ist eine pneumatisch betriebene 2K-Spritzpistole für PUR-Schäume/Polyurethane und schnell reagierende Systeme wie Polyurea – entwickelt für ergonomisches, ermüdungsarmes Arbeiten und flexibel anpassbar über wechselbare Mischkammern und Düsen. In diesem Guide bekommst du einen praxistauglichen Überblick, Richtwerte (keine starren „One-fits-all“-Settings), einen Profi-Workflow und eine schnelle Fehlerhilfe – mit direkter Kauf-CTA zu den passenden Varianten.

Produktbild

WIWA PU GUN 4040 Automatikpistole

Hinweis: Abbildung kann je nach Ausführung/Adapter/Düsenkonfiguration abweichen.

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile (Tabelle)

Variante Kurzprofil Wichtige Daten Typische Einsätze
Handpistole
WIWA PU GUN 4040
Ergonomisch für manuelles Beschichten, variable Schlauchanschlüsse, geeignet für Rund- und Flachstrahldüsen. Max. Betriebsdruck: 250 bar
Max. Lufteingangsdruck: 8 bar
Max. Materialtemperatur: 100 °C
Pistolen-Gewicht (Richtwert): 1,5 kg
Leistungsbereich: 1,2–22 kg/min
Teilenummer (Hersteller): 0667480
Max. Förderleistung (Shop-Angabe): 22 l/min
Flächenbeschichtung, Ausbesserungen, schwer zugängliche Bereiche, wechselnde Düsen-/Mischkammer-Setups.
Automatikpistole
WIWA PU GUN 4040
Für automatische Beschichtungsanlagen: Griff wird durch Adapter ersetzt, weiterhin flexibel konfigurierbar. Max. Betriebsdruck: 250 bar
Max. Lufteingangsdruck: 8 bar
Max. Materialtemperatur: 100 °C
Pistolen-Gewicht (Richtwert): 1,25 kg
Leistungsbereich: 1,2–22 kg/min
Teilenummer (Hersteller): 0667797
Max. Förderleistung (Shop-Angabe): 22 l/min
Serienprozesse, reproduzierbare Bahnen/Tracks, Robotik/Automatik, Teilautomatisierung.

Richtwerte: Pistolen-Gewichte und Leistungsbereich stammen aus dem WIWA-Prospekt; Förderleistung (l/min) ist als Shop-Angabe geführt. Beide sind je nach Setup (Mischkammer/Düse/Material) auslegungsspezifisch.

KPI
250 bar
max. Betriebsdruck (System-/Setuppotenzial)
KPI
8 bar
max. Lufteingangsdruck (Pneumatik)
KPI
1,2–22 kg/min
Leistungsbereich (material-/setupsensitiv)
Praxis-Tipp (schnellster Hebel): Mischkammer & Düse passend zur Ausbringung wählen Die PU GUN 4040 erlaubt die Anpassung der Materialausbringung über den Wechsel der Mischkammer. In der Standardausführung ist eine Mischkammer mit Rundstrahldüse verbaut (mit Material-Sieb 60 mesh) und wird als Setup für eine begrenzte Max.-Ausbringung beschrieben. Wenn du zu wenig/zu viel Material bekommst oder das Spritzbild nicht passt, beginne immer mit dem Setup-Check „Mischkammer + Düse + Sieb“ – bevor du am Rest des Systems drehst.

CTA: Passende Ausführung direkt bestellen

Du willst direkt loslegen oder dein Setup standardisieren? Wähle die Variante, die zu deinem Prozess passt (Handbetrieb vs. Automatik/Anlage).

Empfohlene Grundeinstellungen (aus Daten abgeleitet – als Richtwerte)

Die folgenden Punkte sind Richtwerte/Start-Checks aus den zulässigen Grenzdaten und dem Konzept der Pistole (2K-Mischung in der Mischkammer kurz vor Austritt). Exakte Prozesswerte hängen immer von Materialdatenblatt, Anlage (Pumpe/Heizung/Schläuche) und Düse/Mischkammer ab.

  • Pneumatik: Lufteingangsdruck so einstellen, dass der Prozess stabil läuft – max. 8 bar (Grenzwert).
  • Druckbereich: System-/Materialdruck im sicheren Arbeitsfenster betreiben – max. 250 bar (Grenzwert).
  • Materialtemperatur: nach Materialvorgabe temperieren – max. 100 °C (Grenzwert an der Pistole).
  • Ausbringung/Output: über Mischkammerwechsel und Düsenwahl anpassen (Rund-/Flachstrahl möglich). Standardsetup: Rundstrahl-Mischkammer + 60 mesh Sieb (Richtwert/Referenz).
  • Leistungsfenster: als grober Orientierungsrahmen 1,2–22 kg/min (material-/setupsensitiv).

Profi-Workflow (5–7 Schritte)

  1. Setup festlegen: Handbetrieb oder Automatik (Adapter/Handle-Konfiguration), passende Schlauchführung und ergonomische Ausrichtung der Anschlüsse.
  2. Mischkammer & Düse wählen: Rund- oder Flachstrahl, gewünschte Ausbringung über passende Mischkammer dimensionieren.
  3. Sieb/Filter prüfen: Material-Sieb (z. B. 60 mesh im Standardsetup) einsetzen und auf Sauberkeit achten – besonders bei reaktiven Systemen.
  4. Material- und Pneumatik-Checks: Temperatur-/Druckgrenzen einhalten (max. 100 °C Material, max. 250 bar, max. 8 bar Luft) und an Materialdatenblatt ausrichten.
  5. Testauftrag: Spritzbild, Mischverhalten und Ausbringung auf Testfläche beurteilen. Bei Abweichungen zuerst Mischkammer/Düse/Sieb prüfen.
  6. Beschichten: Gleichmäßige Bahnen, konstante Bewegung. Bei großen Flächen auf ermüdungsarmes Handling achten (Anschlüsse/Griffposition).
  7. Nacharbeit & Sicherung: Pistole druckfrei/sicher gemäß Anlagenprozess, Mischkammer bei Bedarf reinigen/wechseln. Optional: Spül-/Flush-Setup nutzen.

Fehlerbehebung (4 typische Probleme + Maßnahmen)

1) Unruhiges Spritzbild / Streifen
  • Düse (Rund/Flach) und Mischkammer auf Passung/Abnutzung prüfen, ggf. wechseln.
  • Sieb/Filter (z. B. 60 mesh) reinigen/ersetzen, um Partikel/Verengungen zu vermeiden.
2) Zu wenig / zu viel Materialausbringung
  • Mischkammer wechseln: Die Ausbringung lässt sich laut Konzept durch Austausch der Mischkammer anpassen.
  • Prozessfenster prüfen (innerhalb der Grenzwerte) und an Materialdatenblatt ausrichten.
3) Pistole „arbeitet schwer“ / Bedienung ermüdet
  • Anschlüsse/Schlauchführung neu positionieren (variable Anordnung ist vorgesehen) – Zugkräfte reduzieren.
  • Griff-/Adapter-Konfiguration passend wählen (Handgriff vs. Automatikadapter).
4) Verklebungen/Anhaftungen im Mischbereich (reaktive Systeme)
  • Mischkammer und Press-/Düsenteile zeitnah reinigen bzw. wechseln (Option: Spül-/Flushing-Device).
  • Sieb/Filterzustand prüfen, Schutzabdeckung nutzen und sauberes Handling sicherstellen.

Wartung (5 schnelle Punkte)

  • Mischkammer pflegen: regelmäßig reinigen/bei Bedarf ersetzen (Setup ist als wechselbar ausgelegt).
  • Filter/Sieb prüfen: Material-Sieb (z. B. 60 mesh im Standardsetup) sauber halten.
  • Schmierpunkte beachten: mitgelieferte Fettpresse/Gefetteteile gemäß Betriebspraxis nutzen.
  • Schutz & Transport: Schutzabdeckung nutzen und in robustem Koffer lagern (Lieferumfang).
  • Optional spülen: bei häufigen Materialwechseln/Stopps Spül-/Flush-Lösung als Zubehör einplanen.

FAQ (praxisnah)

1) Was ist der Kernvorteil der PU GUN 4040 bei 2K-Materialien?
Die Komponenten treffen sich erst kurz vor dem Austritt in der Mischkammer (Konzept/Prinzip), was die Anpassung über Mischkammer/Düse erleichtert und auf schnelle Systeme ausgelegt ist.
2) Handpistole oder Automatikpistole – was passt besser?
Handpistole für flexible, manuelle Jobs; Automatikpistole für Anlagen/Serienprozesse. Der Wechsel erfolgt über Griff vs. Adapter-Konfiguration.
3) Welche Grenzwerte darf ich nicht überschreiten?
Max. 250 bar Betriebsdruck, max. 8 bar Lufteingangsdruck und max. 100 °C Materialtemperatur (Pistolen-Grenzdaten).
4) Wie passe ich die Ausbringung am schnellsten an?
Über den Wechsel der Mischkammer (und die Wahl von Rund-/Flachstrahldüsen). Das ist der schnellste Setup-Hebel, bevor du Prozessparameter veränderst.
5) Was ist in der Standardausführung typischerweise verbaut?
Eine Mischkammer mit Rundstrahldüse und ein Material-Sieb (60 mesh) werden als Standard genannt; optional gibt es u. a. weitere Mischkammern, Düsen, Adapter und Spülzubehör.

Fazit

Wenn du bei PUR/Polyurea saubere Ergebnisse willst, beginnt die Optimierung bei der WIWA PU GUN 4040 fast immer mit dem richtigen Setup aus Mischkammer, Düse (rund/flat) und sauberem Sieb – und erst danach mit Prozessparametern innerhalb der Grenzwerte. Wähle die Handpistole für maximale Flexibilität oder die Automatikpistole für reproduzierbare Serienprozesse – beide Varianten bekommst du direkt bei Beschicht.com.