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14.02.26

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P2 P Kolbenpumpe 30:1 Spraypack Ready: Einstellungen, Workflow & Fehlerbehebung (Praxis-Guide)

Praxis-Guide
P2 P Kolbenpumpe 30:1 Spraypack Ready: Setup, Richtwerte & Profi-Workflow
Für AirCombi/AirCoat-Anwendungen mit höherem Materialdruck – inklusive typischer Fehlerbilder, Wartung und klarer CTA zur passenden Konfiguration.
Schnellüberblick
  • Komplett „Ready-to-spray“ auf stabilem Wagen (Trolley)
  • Lieferumfang mit Pistole, Düse, Schlauchpaket, Regler & Filtern
  • Technische Eckdaten: max. 248 bar, max. 3,8 l/min
P2 P Kolbenpumpe 30:1 Spraypack Ready auf Trolley
Produktabbildung (Beispiel)
Einleitung: Was bringt Ihnen dieser Guide?

Wenn Oberflächenqualität, Prozesssicherheit und reproduzierbare Ergebnisse zählen, entscheidet das Setup: Druckführung, Filtration, passende Düse und ein sauberer Start-/Stop-Workflow. Dieser Artikel fasst die relevanten Produktdaten der P2 P Kolbenpumpe 30:1 Spraypack Ready zusammen und übersetzt sie in einen praxistauglichen Ablauf – ohne Theorieballast.

Wichtig: Einstellungen sind immer material- und anwendungsabhängig. Wo Werte genannt werden, verstehen Sie diese als Richtwerte im Rahmen der technischen Grenzen des Systems.

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile
Aspekt Was Sie bei der Spraypack Ready bekommen Praxisnutzen
Ausführung 30:1 Kolbenpumpe auf Trolley (mobil) Schneller Standortwechsel, sauberer Aufbau im Alltag
Lieferumfang (Kern) Spritzpistole (AirCombi), Düse (11/40), Schlauchpaket (Material & Luft) Direkt startklar – weniger Fehlkauf-Risiko bei Grundausstattung
Regelung & Filtration Hochdruck-Materialregler, Hochdruckfilter, Luftfilter + Pistolenluft-Filter Konstanter Materialfluss, stabilere Ergebnisse, weniger Störungen
Einsätze AirCombi / AirCoat-Anwendungen mit höherem Materialdruck Gute Oberflächen bei kontrollierbarer Applikation
Materialbandbreite Lacke, Lasuren, Beizen, Imprägnierungen Vielseitig – ein Setup für mehrere Produktgruppen
KPI
248 bar
Max. Betriebsdruck (Systemgrenze)
KPI
3,8 l/min
Max. Volumenstrom (Systemgrenze)
KPI
Ready-to-spray
Komplettpaket inkl. Regler, Filter, Pistole, Düse & Schläuche
Praxis-Tipp: Druck stabilisieren, Filter „arbeiten lassen“
Nutzen Sie den Hochdruck-Materialregler als „Stabilisator“: Druck nicht permanent hoch- und runterdrehen, sondern in kleinen Schritten auf den Punkt bringen. Und: Wenn die Oberfläche plötzlich unruhig wird, ist der schnellste Check oft Filtration + Materialweg (Filter, Ansaugschlauch, Schlauchpaket) – das spart mehr Zeit als „blind“ an der Düse zu drehen.
Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte)

Die folgenden Punkte leiten sich aus den technischen Daten und der mitgelieferten Grundkonfiguration ab. Nutzen Sie sie als Startpunkt und gleichen Sie mit Datenblatt/Verarbeitungsvorgaben Ihres Materials ab.

  • Druckbereich: Innerhalb der Systemgrenzen arbeiten (max. 248 bar). Starten Sie konservativ und erhöhen Sie nur bis zur stabilen Zerstäubung/Deckung.
  • Luftzulauf: Luft-Eingangsdruck bis max. 8,3 bar (Systemgrenze). Für konstante Ergebnisse: Druck am Eingang stabil halten, nicht „pumpen“.
  • Düse: Grundausstattung enthält eine AirCombi-Düse 11/40 – guter Ausgangspunkt, danach über Finish/Materialviskosität optimieren.
  • Förderleistung: Max. 3,8 l/min (Systemgrenze). Bei „zu viel Material“ zuerst am Regler/Prozess ansetzen, nicht nur am Abzug.
  • Hubzahl: Systemangabe: max. 60 Doppelhübe/min (als technische Grenze). In der Praxis lieber gleichmäßig und ruhig fahren, statt an die Grenze zu gehen.
Profi-Workflow (5–7 Schritte)
  1. Aufstellen & Check: Trolley sicher positionieren. Sichtprüfung: Schläuche, Anschlüsse, Filtergehäuse, Reglerstellung.
  2. Ansaugen vorbereiten: Ansaugschlauch sauber eintauchen/anschließen. Materialbehälter so platzieren, dass der Schlauch nicht knickt.
  3. Druck „sanft“ hochfahren: Luftzufuhr öffnen und den Materialdruck über den Hochdruckregler langsam aufbauen – Ziel: gleichmäßiger Materialfluss.
  4. Testbild spritzen: Kurztest auf Musterfläche: Zerstäubung, Kanten, Materialmenge. Nur in kleinen Schritten nachregeln.
  5. Spritzabstand & Führung stabil halten: Konstante Geschwindigkeit und gleichmäßiger Abstand sind der größte Qualitätshebel – mehr als „noch ein Bar“.
  6. Zwischenstopps richtig: Bei Pausen Druck kontrolliert reduzieren, Materialweg sauber halten (keine unnötige Luft/Material-Pulsation).
  7. Abschalten & sichern: Druck ablassen, System sichern, grobe Reinigung starten (siehe Wartung).
Fehlerbehebung: 4 typische Probleme & schnelle Maßnahmen
1) Unruhiges Spritzbild / „Pulsieren“
  • Materialdruck über den Hochdruckregler in kleinen Schritten stabilisieren (nicht hektisch nachregeln).
  • Filterweg prüfen: Hochdruckfilter, Luftfilter und Pistolenluft-Filter auf Verschmutzung/Verstopfung checken.
  • Schlauchführung prüfen: Knicke vermeiden, Anschlüsse nachziehen.
2) Zu wenig Material / schwankender Materialfluss
  • Ansaugschlauch prüfen: sitzt er dicht, ist er korrekt im Material, keine Luft zieht?
  • Reglerstellung und Schlauchpaket prüfen: Durchfluss nicht unnötig „würgen“.
  • Filter prüfen und ggf. reinigen (Hochdruckfilter zuerst).
3) Oberfläche: Kanten unsauber / Finish nicht wie erwartet
  • Düse als Ausgangspunkt: mitgelieferte 11/40 nutzen, danach nach Material/Finish-Anforderung optimieren.
  • Führung/Abstand konstant halten (einheitliche Geschwindigkeit, gleichmäßiger Überlappungsgrad).
  • Druck nicht „zu hoch“ erzwingen – lieber stabiler, reproduzierbarer Punkt statt Maximum.
4) Luftprobleme / „Spucken“ oder instabile Zerstäubung
  • Luftfilter und Pistolenluft-Filter prüfen (saubere Luft ist Pflicht für konstante Zerstäubung).
  • Luft-Eingangsdruck innerhalb der Systemgrenzen halten (max. 8,3 bar) und stabil zuführen.
  • Anschlüsse/Leckagen prüfen: Undichtigkeiten führen zu unruhigem Verhalten.
Wartung: 5 Punkte für lange Standzeit
  • Filterroutine: Hochdruckfilter und Luftfilter regelmäßig prüfen/reinigen – besonders bei wechselnden Materialien.
  • Schläuche entlasten: Nach dem Einsatz Druck sauber abbauen und Schläuche knickfrei lagern.
  • Ansaugweg sauber halten: Ansaugschlauch reinigen, Materialreste vermeiden (verhindert Störungen beim nächsten Start).
  • Regler pfleglich nutzen: Regler nicht als „Ein/Aus“-Schalter missbrauchen – gleichmäßig bedienen, um Prozessstabilität zu sichern.
  • Mobile Einheit prüfen: Trolley/Verbindungen regelmäßig auf festen Sitz prüfen – Transport lockert Anschlüsse über Zeit.
FAQ (praxisnah)
1) Was ist im Spraypack Ready konkret enthalten?
Das Set kommt einsatzbereit: P2 P 30:1 auf Trolley, Ansaugschlauch, Hochdruck-Materialregler, Schlauchpaket (Material & Luft), Hochdruckfilter, Luftfilter und Pistolenluft-Filter – plus AirCombi-Spritzpistole und Düse 11/40.
2) Welche technischen Grenzen sollte ich nicht überschreiten?
Max. Betriebsdruck 248 bar, max. Luft-Eingangsdruck 8,3 bar und max. Volumenstrom 3,8 l/min sind die angegebenen Systemgrenzen. In der Praxis arbeitet man darunter – so bleibt das Setup stabil und reproduzierbar.
3) Für welche Anwendungen ist die 30:1-Konfiguration gedacht?
Laut Produktinfo ist sie für AirCombi/AirCoat-Anwendungen mit höherem Materialdruck ausgelegt – mit Fokus auf gleichmäßigem Materialfluss und geringer Pulsation für hochwertige Oberflächen.
4) Womit starte ich beim Setup, bevor ich „an der Düse drehe“?
Starten Sie immer mit stabilem Druckaufbau über den Hochdruckregler und sauberer Filtration (Hochdruckfilter + Luft-/Pistolenluft-Filter). Viele Probleme entstehen im Material-/Luftweg – nicht an der Düse.
5) Kann ich unterschiedliche Materialien fahren?
Die Produktbeschreibung nennt u. a. Lacke, Lasuren, Beizen, Imprägnierungen. Entscheidend ist die jeweilige Verarbeitungsvorgabe: Setup als Richtwert starten und materialabhängig (z. B. über Düse/Regler) feinjustieren.
Fazit

Die P2 P 30:1 Spraypack Ready ist als komplett ausgerüstetes AirCombi/AirCoat-Setup für höhere Materialdrücke ausgelegt – mit Regler, Filtern, Pistole, Düse und Schlauchpaket. Wenn Sie Druck und Filtration stabil halten, bekommen Sie reproduzierbare Oberflächen, weniger Ausfallzeiten und ein Setup, das im Alltag schnell einsatzbereit ist.

Jetzt konfigurieren (CTA)
Hinweis: Für spezifische Prozessparameter (Material, Temperatur, Viskosität, Schichtdicke) bitte immer Datenblatt/Anwendungsvorgabe berücksichtigen.