- Komplett „Ready-to-spray“ auf stabilem Wagen (Trolley)
- Lieferumfang mit Pistole, Düse, Schlauchpaket, Regler & Filtern
- Technische Eckdaten: max. 248 bar, max. 3,8 l/min
Wenn Oberflächenqualität, Prozesssicherheit und reproduzierbare Ergebnisse zählen, entscheidet das Setup: Druckführung, Filtration, passende Düse und ein sauberer Start-/Stop-Workflow. Dieser Artikel fasst die relevanten Produktdaten der P2 P Kolbenpumpe 30:1 Spraypack Ready zusammen und übersetzt sie in einen praxistauglichen Ablauf – ohne Theorieballast.
Wichtig: Einstellungen sind immer material- und anwendungsabhängig. Wo Werte genannt werden, verstehen Sie diese als Richtwerte im Rahmen der technischen Grenzen des Systems.
| Aspekt | Was Sie bei der Spraypack Ready bekommen | Praxisnutzen |
|---|---|---|
| Ausführung | 30:1 Kolbenpumpe auf Trolley (mobil) | Schneller Standortwechsel, sauberer Aufbau im Alltag |
| Lieferumfang (Kern) | Spritzpistole (AirCombi), Düse (11/40), Schlauchpaket (Material & Luft) | Direkt startklar – weniger Fehlkauf-Risiko bei Grundausstattung |
| Regelung & Filtration | Hochdruck-Materialregler, Hochdruckfilter, Luftfilter + Pistolenluft-Filter | Konstanter Materialfluss, stabilere Ergebnisse, weniger Störungen |
| Einsätze | AirCombi / AirCoat-Anwendungen mit höherem Materialdruck | Gute Oberflächen bei kontrollierbarer Applikation |
| Materialbandbreite | Lacke, Lasuren, Beizen, Imprägnierungen | Vielseitig – ein Setup für mehrere Produktgruppen |
Die folgenden Punkte leiten sich aus den technischen Daten und der mitgelieferten Grundkonfiguration ab. Nutzen Sie sie als Startpunkt und gleichen Sie mit Datenblatt/Verarbeitungsvorgaben Ihres Materials ab.
- Druckbereich: Innerhalb der Systemgrenzen arbeiten (max. 248 bar). Starten Sie konservativ und erhöhen Sie nur bis zur stabilen Zerstäubung/Deckung.
- Luftzulauf: Luft-Eingangsdruck bis max. 8,3 bar (Systemgrenze). Für konstante Ergebnisse: Druck am Eingang stabil halten, nicht „pumpen“.
- Düse: Grundausstattung enthält eine AirCombi-Düse 11/40 – guter Ausgangspunkt, danach über Finish/Materialviskosität optimieren.
- Förderleistung: Max. 3,8 l/min (Systemgrenze). Bei „zu viel Material“ zuerst am Regler/Prozess ansetzen, nicht nur am Abzug.
- Hubzahl: Systemangabe: max. 60 Doppelhübe/min (als technische Grenze). In der Praxis lieber gleichmäßig und ruhig fahren, statt an die Grenze zu gehen.
- Aufstellen & Check: Trolley sicher positionieren. Sichtprüfung: Schläuche, Anschlüsse, Filtergehäuse, Reglerstellung.
- Ansaugen vorbereiten: Ansaugschlauch sauber eintauchen/anschließen. Materialbehälter so platzieren, dass der Schlauch nicht knickt.
- Druck „sanft“ hochfahren: Luftzufuhr öffnen und den Materialdruck über den Hochdruckregler langsam aufbauen – Ziel: gleichmäßiger Materialfluss.
- Testbild spritzen: Kurztest auf Musterfläche: Zerstäubung, Kanten, Materialmenge. Nur in kleinen Schritten nachregeln.
- Spritzabstand & Führung stabil halten: Konstante Geschwindigkeit und gleichmäßiger Abstand sind der größte Qualitätshebel – mehr als „noch ein Bar“.
- Zwischenstopps richtig: Bei Pausen Druck kontrolliert reduzieren, Materialweg sauber halten (keine unnötige Luft/Material-Pulsation).
- Abschalten & sichern: Druck ablassen, System sichern, grobe Reinigung starten (siehe Wartung).
- Materialdruck über den Hochdruckregler in kleinen Schritten stabilisieren (nicht hektisch nachregeln).
- Filterweg prüfen: Hochdruckfilter, Luftfilter und Pistolenluft-Filter auf Verschmutzung/Verstopfung checken.
- Schlauchführung prüfen: Knicke vermeiden, Anschlüsse nachziehen.
- Ansaugschlauch prüfen: sitzt er dicht, ist er korrekt im Material, keine Luft zieht?
- Reglerstellung und Schlauchpaket prüfen: Durchfluss nicht unnötig „würgen“.
- Filter prüfen und ggf. reinigen (Hochdruckfilter zuerst).
- Düse als Ausgangspunkt: mitgelieferte 11/40 nutzen, danach nach Material/Finish-Anforderung optimieren.
- Führung/Abstand konstant halten (einheitliche Geschwindigkeit, gleichmäßiger Überlappungsgrad).
- Druck nicht „zu hoch“ erzwingen – lieber stabiler, reproduzierbarer Punkt statt Maximum.
- Luftfilter und Pistolenluft-Filter prüfen (saubere Luft ist Pflicht für konstante Zerstäubung).
- Luft-Eingangsdruck innerhalb der Systemgrenzen halten (max. 8,3 bar) und stabil zuführen.
- Anschlüsse/Leckagen prüfen: Undichtigkeiten führen zu unruhigem Verhalten.
- Filterroutine: Hochdruckfilter und Luftfilter regelmäßig prüfen/reinigen – besonders bei wechselnden Materialien.
- Schläuche entlasten: Nach dem Einsatz Druck sauber abbauen und Schläuche knickfrei lagern.
- Ansaugweg sauber halten: Ansaugschlauch reinigen, Materialreste vermeiden (verhindert Störungen beim nächsten Start).
- Regler pfleglich nutzen: Regler nicht als „Ein/Aus“-Schalter missbrauchen – gleichmäßig bedienen, um Prozessstabilität zu sichern.
- Mobile Einheit prüfen: Trolley/Verbindungen regelmäßig auf festen Sitz prüfen – Transport lockert Anschlüsse über Zeit.
Die P2 P 30:1 Spraypack Ready ist als komplett ausgerüstetes AirCombi/AirCoat-Setup für höhere Materialdrücke ausgelegt – mit Regler, Filtern, Pistole, Düse und Schlauchpaket. Wenn Sie Druck und Filtration stabil halten, bekommen Sie reproduzierbare Oberflächen, weniger Ausfallzeiten und ein Setup, das im Alltag schnell einsatzbereit ist.