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11.02.26

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SATAminijet 1000 A HVLP Düse wählen & einstellen: Praxis-Guide für Detailbeschichtungen

Praxis-Guide

SATAminijet 1000 A HVLP Düse wählen & einstellen – für saubere Detailbeschichtungen

Die SATAminijet 1000 A ist für Detailbeschichtungen ausgelegt – kleine Flächen, komplexe Geometrien, dünne Schichten. Damit das Ergebnis reproduzierbar wird, entscheidet vor allem die richtige HVLP-Düsengröße (0,3–1,2) und ein klarer Einstell-Workflow.

  • Feiner Auftrag bei kleinen Bauteilen & Details
  • Homogener Spritzfächer durch bewährte HVLP/RP-Technologie
  • Leicht integrierbar, intern gesteuert, mit Quick-Change
SATAminijet 1000 A – Detailbeschichtung Praxis-Guide
Hinweis: Bildbreite 400px, responsive bis 820px.

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile

Die SATAminijet 1000 A ist eine intern gesteuerte Automatikpistole für Lackiermaschinen und Lackierroboter – optimiert für kleine Flächen und komplexe Detailbeschichtungen.

Variante Stärken Typische Einsätze Düsengrößen (laut Hersteller)
HVLP Hohe Transferleistung, wirtschaftlich, ideal für dünne Schichten Feine Detailflächen, kontrollierter Auftrag, minimierter Overspray 0,3 / 0,5 / 0,8 / 1,0 SR / 1,2
RP Maximale Arbeitsgeschwindigkeit, „extra fast“ Wenn Taktzeit/Tempo wichtiger ist als minimaler Overspray 0,5 / 0,8
Hinweis: Hersteller weist darauf hin, dass technische Daten teils bereichs-/variantenbezogen sind (Richtwerte je Ausführung).
KPI
HVLP Luftverbrauch
ca. 170 Nl/min (Richtwert laut Herstellerangabe)
KPI
RP Luftverbrauch
ca. 195 Nl/min (Richtwert laut Herstellerangabe)
KPI
Quick-Change
Schneller Komponentenwechsel für kurze Stillstandszeiten
Praxis-Tipp: Düse in 60 Sekunden „vorselektieren“
Starte bei unbekanntem Material immer mit einer Düse, die nicht „zu fein“ ist. Wenn du im Spritzbild Trockenrand oder Griesel siehst, ist das oft ein Zeichen für zu wenig Material / zu feine Düse / zu hohe Zerstäubung. Dann: eine Stufe größer gehen (z. B. 0,5 → 0,8) oder Materialzufuhr anheben – und erst danach Luft feintrimmen.

CTA: Passende HVLP-Edelstahl-Düsen für die SATAminijet 1000 A

Wähle die Düse passend zu Materialviskosität, Schichtstärke und Detailgrad. (Wenn du zwischen zwei Größen schwankst: lieber die „sichere“ Mitte wählen und über Materialzufuhr feinregeln.)

Empfohlene Grundeinstellungen (als Richtwerte)

Wichtig: In diesem Chat liegt keine Betriebsanleitung/PDF vor. Daher sind die folgenden Punkte bewusst als praxisorientierte Richtwerte/Checkliste formuliert – ohne feste Zahlenwerte. Sobald du die PDF-Seiten/Tabellen hier einfügst, übernehme ich die konkreten Parameter versionssicher.

  • Spritzbild/Fächer: Fächer so einstellen, dass ein homogener Auftrag ohne „Bananenform“ entsteht; dann erst Fein-Tuning.
  • Materialzufuhr: So wählen, dass die Oberfläche „nass“ schließt, aber nicht läuft (besonders bei dünnen Schichten).
  • Zerstäubung: Luft so weit reduzieren, wie es für gleichmäßige Zerstäubung nötig ist – Overspray und Trockenränder vermeiden.
  • Abstand & Geschwindigkeit: Bei Detailflächen lieber näher und kontrolliert, statt „aus der Distanz“ zu vernebeln.
  • Test-Pattern: Vor Serie immer 2–3 kurze Testschüsse: Rand, Mitte, Kante – dann erst freigeben.

Profi-Workflow (5–7 Schritte) für reproduzierbare Detailbeschichtungen

  1. Material prüfen: Viskosität/Temperatur stabilisieren, sauber filtern (Detaildüsen reagieren sensibel).
  2. Düse wählen: Detailgrad + Schichtziel bestimmen → Düse passend auswählen (0,3 sehr fein bis 1,2 mehr Durchsatz).
  3. Maschine/Roboter „trocken“ fahren: Bahn, Abstand, Kantenüberfahrt ohne Material testen (Kollisionen/Überlappung).
  4. Erst-Setup: Materialzufuhr auf sicheren, mittleren Durchsatz; Luft nur so viel wie nötig für saubere Zerstäubung.
  5. Testbild & Korrektur: 2–3 kurze Muster spritzen, dann genau 1 Parameter ändern (nicht alles gleichzeitig).
  6. Serie starten: Prozess sichern (Stichprobe nach definierter Taktzahl), ggf. Quick-Change für schnellen Wechsel.
  7. Dokumentieren: Düse, Material, Bahn, Beobachtungen notieren – damit der nächste Lauf „plug & play“ wird.

Fehlerbehebung: 4 typische Probleme – schnelle Maßnahmen

1) Trockenrand / rauer Verlauf
  • Materialdurchsatz erhöhen oder eine Düsengröße größer wählen.
  • Luft/Zerstäubung reduzieren (sofern Spritzbild stabil bleibt).
2) Läufer / „zu nass“
  • Materialdurchsatz senken, Bahn/Überlappung prüfen.
  • Abstand/Geschwindigkeit anpassen (konstanter führen).
3) Spritzer / unruhige Zerstäubung
  • Material filtern/sauber halten; Düse/Bohrungen auf Anhaftungen prüfen.
  • Prozessluftqualität prüfen (Feuchtigkeit/Schmutz vermeiden).
4) Ungleichmäßiger Fächer (einseitig, „bananenförmig“)
  • Fächergeometrie neu einstellen und nur schrittweise korrigieren.
  • Komponenten reinigen/prüfen; bei Bedarf Quick-Change nutzen.

Wartung (5 Punkte) – damit die Detaildüse sauber bleibt

  • Regelmäßig reinigen: Kurzintervalle sind besser als „selten, dafür brutal“ – Detailbohrungen danken es.
  • Materialweg sauber halten: Filter/Materialzufuhr prüfen, Anhaftungen vermeiden.
  • Abdichtung prüfen: Bei Leistungsschwankungen auf Dichtelemente achten (Prozesssicherheit ist ein Design-Vorteil).
  • Quick-Change nutzen: Für schnellen Wechsel und weniger Stillstand – besonders bei Serienläufen.
  • Dokumentieren: Reinigungsintervall, Düse, Material – damit Störungen schneller eingegrenzt werden.

FAQ (praxisnah)

Welche HVLP-Düsengröße ist „die richtige“?

Orientiere dich an Detailgrad und gewünschter Schichtstärke: feinere Details → eher kleinere Düse, mehr Durchsatz/Fläche → eher größere Düse. Bei Unsicherheit in der Mitte starten und feinregeln.

Warum ist HVLP oft erste Wahl bei Detailbeschichtungen?

HVLP ist auf hohe Transferleistung und wirtschaftlichen Auftrag ausgelegt – hilfreich, wenn Overspray und Materialverbrauch niedrig bleiben sollen, besonders bei dünnen Schichten.

Kann ich die SATAminijet 1000 A in bestehende Anlagen integrieren?

Laut Hersteller ist eine einfache Integration durch integrierte Vor-/Nachluft-Verzögerung möglich; zusätzlich werden Funktionen wie Zirkulationsbetrieb und stufenlose Fächergeometrie genannt.

Wie erkenne ich, dass die Düse gereinigt werden muss?

Wenn Zerstäubung unruhig wird, Spritzer auftreten oder der Fächer „zieht“, lohnt zuerst der Check auf Anhaftungen/Verunreinigungen – besonders bei kleinen Düsen.

RP oder HVLP – wann lohnt RP?

RP wird typischerweise gewählt, wenn maximale Geschwindigkeit/Taktzeit im Fokus steht. Für Detail- und Dünnschicht-Fokus ist HVLP oft die naheliegende Option.

Fazit

Mit der SATAminijet 1000 A bekommst du eine präzise Automatiklösung für Detailbeschichtungen. Wenn du HVLP fährst, ist die Düsengröße (0,3–1,2) dein größter Hebel: erst sinnvoll auswählen, dann über einen klaren Workflow sauber einstellen – und die Düse konsequent sauber halten. So steigen Qualität, Reproduzierbarkeit und Prozesssicherheit spürbar.

Hinweis zur Quellenlage: Konkrete Zahlenwerte für Druck/Grundeinstellungen wurden hier nicht genannt, weil im Chat keine PDF/Betriebsanleitung vorliegt.