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09.02.26

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WIWA INJECT HD 1: Praxis-Guide für Rissinjektion & Verpressung (Setup, Workflow, Wartung)

Praxis-Guide

WIWA INJECT HD 1: Rissinjektion & Verpressung – Setup, Workflow, Fehlerbehebung

Wenn Sie niedrigviskose EP- oder PU-Injektionsharze sauber injizieren/verpressen wollen, zählt vor allem eins: kontrollierbarer Druck, gutes Handling und ein reproduzierbarer Ablauf. Dieser Guide zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie die WIWA INJECT HD 1 vorbereiten, einstellen und im Baustellen-Workflow stabil betreiben – inklusive Troubleshooting & Wartung.

WIWA INJECT HD 1 Injektionsgerät

Hinweis: Produktbild (max. 400px Breite) – ideal für mobile Darstellung bis 820px.

KPI
264 bar
Max. Betriebsdruck (Richtwert lt. Daten) :contentReference[oaicite:0]{index=0}
KPI
14 cm³
Fördervolumen pro Hub/Zyklus :contentReference[oaicite:1]{index=1}
KPI
8 bar
Max. Lufteinlassdruck (Richtwert) :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Produktüberblick: WIWA INJECT HD 1 im HD-Portfolio

Die HD-1 Geräte sind für das Injizieren/Verpressen niedrigviskoser EP- oder PU-Harze ausgelegt und der Injektionsdruck ist stufenlos einstellbar. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Modell Fördervolumen / Zyklus Druckübersetzung Max. Lufteinlass Max. Betriebsdruck Materialbehälter
HD 1 14 cm³ 33:1 8 bar 264 bar 1,5 l
HD 2 14 cm³ 33:1 8 bar 264 bar 6 l
HD 3 27 cm³ 33:1 8 bar 264 bar 1,5 l

Werte als technische Richtdaten aus der Portfolio-Tabelle; je nach Ausführung/Version beachten. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Profi-Workflow (5–7 Schritte)

  1. Aufbau & Sichtcheck: Gerät stabil platzieren (Rahmen), Schlauch/ Kupplungen prüfen, Sicherheitsventil & Druckregler funktionsfähig. (Grundausstattung umfasst u. a. Druckregler und Sicherheitsventil.) :contentReference[oaicite:18]{index=18}
  2. Material vorbereiten: Niedrigviskoses EP-/PU-Harz gemäß Herstellerdatenblatt bereitstellen; T:contentReference[oaicite:19]{index=19}llen. :contentReference[oaicite:20]{index=20}
  3. Entlüften/Anfahren: Mit niedrigem Lufteinlassdruck starten und Materialfluss aufbauen; Druck :contentReference[oaicite:21]{index=21}gleichmäßigen Fluss nötig.
  4. Injektion/Verpressung: Über Injektionslanze mit 4-Backen-Kupplung sauber ankoppeln und kontrolliert injizieren. :contentReference[oaicite:22]{index=22}
  5. Prozess beobachten: Langsameres Hubverhalten nutzen, um den Fortschritt zu erkennen; bei „gef:contentReference[oaicite:23]{index=23} stoppen – Druck nicht „erzwingen“. :contentReference[oaicite:24]{index=24}
  6. Abschluss & Druckabbau: System druckfrei schalten, erst dann lösen/umstecken. (Praxis-Regel: :contentReference[oaicite:25]{index=25}
  7. Reinigen/Schützen: Passend zum Materialsystem reinigen; Release Agent ist Bestandteil der Grundausstattung. :contentReference[oaicite:26]{index=26}
Fehlerbehebung (typische 4 Fälle + Maßnahmen)
1) Kein Materialfluss / Material kommt verzögert
  • Materialstand im Trichter prüfen (HD 1 ca. 1,5 l) und Nachfüllen. :contentReference[oaicite:28]{index=28}
  • Kupplung/Schlauch auf Knick/Blockade prüfen (HP-Schlauch 7,5 m als Standard). :contentReference[oaicite:29]{index=29}
  • :contentReference[oaicite:30]{index=30} niedrigem Luftdruck neu anlaufen lassen, dann langsam erhöhen (max. 8 bar). :contentReference[oaicite:31]{index=31} :contentReference[oaicite:32]{index=32}iv style="border:1px solid #e5e7eb;border-radius:12px;padding:14px;background:#fff">
  • Nicht weiter „aufdrehen“: Druck schrittweise reduzieren und Injektionspunkt/Packer prüfen (Praxis).
  • Ankopplung prüfen: 4-Backen-Kupplung sauber einrasten lassen. :contentReference[oaicite:34]{index=34}
  • Grenzwerte beachten (max. Betriebsdruck 264 bar). :contentReference[oaicite:35]{index=35}
  • Materialsystem prüfen (niedrigviskose EP-/PU-Systeme sind typische Einsatzmaterialien). :contentReference[oaicite:38]{index=38}
  • Praxis: Temperatur/Ansatzmengen anpassen; kontinuierlich statt „Stoßbetrieb“ arbeiten.
  • Pneumatikvorteil nutzen: keine zusätzliche Pumpenerwärmung (kann Reaktionszeit beeinflussen). :contentReference[oaicite:39]{index=39}
  • 4) Leckage an Kupplung / Tropfen am Anschlus:contentReference[oaicite:40]{index=40}"margin:0;padding-left:18px;color:#374151">
  • Praxis: Dichtflächen/Backen reinigen, korrekt ankoppeln, Dichtungen prüfen/ersetzen.
  • Nach dem Lösen immer druckfrei schalten (Sicherheitsregel).
  • Release Agent aus Grundausstattung für Schutz/Handling sinnvoll einsetzen. :contentReference[oaicite:41]{index=41}
  • Regelmäßig Verschleißteile prüfen; packungsschonender Betrieb erhöht Standzeiten (Praxis).
  • Druckregler & Sicherheitsventil als sicherheitsrelevante Komponenten immer funktionsfähig halten. :contentReference[oaicite:43]{index=43}
  • Reinigung/Spülung passend zum Materialsystem durchführen; Stillstand mit Harzresten vermeiden (Praxis).
  • Servicefreundlichkeit nutzen: direkte Verschraubun:contentReference[oaicite:44]{index=44}chen Montage/Service. :contentReference[oaicite:45]{index=45}
  • Schlauchpaket & Kupplungen (HP-Schlauch, Lanze) auf Beschädigungen prüfen, bevor Druck aufgebaut wird. :contentReference[oaicite:46]{index=46}
  • FAQ (praxisrele:contentReference[oaicite:48]{index=48}style="border-top:1px solid #e5e7eb;padding-top:12px;margin-top:12px">

    1) Für welche Materialien ist die WIWA INJECT HD 1 gedacht?

    Für niedrigviskose Epoxy- oder Polyurethan-Injektionsharze (typische Anwendung). :contentReference[oaicite:49]{index=49}

    2) Was ist der wichtigste Grenzwert beim Einstellen?

    Der max. Lufteinlassdruck (8 bar) und daraus abgeleitet der max. Betriebsdruck (264 bar) – als Richtwerte nicht überschreiten. :contentReference[oaicite:50]{index=50}

    3) Welche typischen Anwendungen deckt HD 1 ab?

    U. a. Rissinjektion, nachträgliche Horizontalsperre,:contentReference[oaicite:51]{index=51}läuchen, kleinere Hohlräume, Kanalsanierung. :contentReference[oaicite:52]{index=52}

    4) Was gehört typischerweise zur Grundausstattung?

    Hochdruckpumpe, Druckluftregler, Sicherheitsvent:contentReference[oaicite:53]{index=53}, Hochdruck-Materialschlauch (7,5 m), Injektionslanze mit 4-Backen-Kupplung, Release Agent sowie Betriebsanleitung/Ersatzteilliste. :contentReference[oaicite:54]{index=54}

    5) Warum ist „schrittweise Druckerhöhung“ so wichtig?

    Praxis: Sie vermeiden unnötige Druckspitzen u:contentReference[oaicite:55]{index=55}beobachten – das passt zu den beschriebenen Vorteilen pneumatischer Systeme (Fortschritt sichtbar, Pumpe stoppt ggf. bei gefüllter Stelle). :contentReference[oaicite:56]{index=56}

    Fazit

    Die WIWA INJECT HD 1 kombiniert kompakte Pneumatik mit stufenlos einstellbarem Injektionsdruck und klaren technischen Eckdaten. Wenn Sie die Richtwerte (33:1, max. 8 bar Lufteinlass, max. 264 bar) respektieren und mit einem sauberen, schrittweisen Workflow arbeiten, bekommen Sie eine gut kontrollierbare Injektion für typische Anwendungen wie Rissinjektion oder Horizontalsperre. :contentReference[oaicite:59]{index=59} :contentReference[oaicite:60]{index=60}

    Hinweis: Alle technischen Werte sind als Richtdaten aus den genannten Quellen zu verstehen; versions-/ausführungsabhängige Abweichungen möglich.