WIWA INJECT HD 1: Rissinjektion & Verpressung – Setup, Workflow, Fehlerbehebung
Wenn Sie niedrigviskose EP- oder PU-Injektionsharze sauber injizieren/verpressen wollen, zählt vor allem eins: kontrollierbarer Druck, gutes Handling und ein reproduzierbarer Ablauf. Dieser Guide zeigt Ihnen praxisnah, wie Sie die WIWA INJECT HD 1 vorbereiten, einstellen und im Baustellen-Workflow stabil betreiben – inklusive Troubleshooting & Wartung.
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Produktüberblick: WIWA INJECT HD 1 im HD-Portfolio
Die HD-1 Geräte sind für das Injizieren/Verpressen niedrigviskoser EP- oder PU-Harze ausgelegt und der Injektionsdruck ist stufenlos einstellbar. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
| Modell | Fördervolumen / Zyklus | Druckübersetzung | Max. Lufteinlass | Max. Betriebsdruck | Materialbehälter |
|---|---|---|---|---|---|
| HD 1 | 14 cm³ | 33:1 | 8 bar | 264 bar | 1,5 l |
| HD 2 | 14 cm³ | 33:1 | 8 bar | 264 bar | 6 l |
| HD 3 | 27 cm³ | 33:1 | 8 bar | 264 bar | 1,5 l |
Werte als technische Richtdaten aus der Portfolio-Tabelle; je nach Ausführung/Version beachten. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Profi-Workflow (5–7 Schritte)
- Aufbau & Sichtcheck: Gerät stabil platzieren (Rahmen), Schlauch/ Kupplungen prüfen, Sicherheitsventil & Druckregler funktionsfähig. (Grundausstattung umfasst u. a. Druckregler und Sicherheitsventil.) :contentReference[oaicite:18]{index=18}
- Material vorbereiten: Niedrigviskoses EP-/PU-Harz gemäß Herstellerdatenblatt bereitstellen; T:contentReference[oaicite:19]{index=19}llen. :contentReference[oaicite:20]{index=20}
- Entlüften/Anfahren: Mit niedrigem Lufteinlassdruck starten und Materialfluss aufbauen; Druck :contentReference[oaicite:21]{index=21}gleichmäßigen Fluss nötig.
- Injektion/Verpressung: Über Injektionslanze mit 4-Backen-Kupplung sauber ankoppeln und kontrolliert injizieren. :contentReference[oaicite:22]{index=22}
- Prozess beobachten: Langsameres Hubverhalten nutzen, um den Fortschritt zu erkennen; bei „gef:contentReference[oaicite:23]{index=23} stoppen – Druck nicht „erzwingen“. :contentReference[oaicite:24]{index=24}
- Abschluss & Druckabbau: System druckfrei schalten, erst dann lösen/umstecken. (Praxis-Regel: :contentReference[oaicite:25]{index=25}
- Reinigen/Schützen: Passend zum Materialsystem reinigen; Release Agent ist Bestandteil der Grundausstattung. :contentReference[oaicite:26]{index=26}
- Materialstand im Trichter prüfen (HD 1 ca. 1,5 l) und Nachfüllen. :contentReference[oaicite:28]{index=28}
- Kupplung/Schlauch auf Knick/Blockade prüfen (HP-Schlauch 7,5 m als Standard). :contentReference[oaicite:29]{index=29} :contentReference[oaicite:30]{index=30} niedrigem Luftdruck neu anlaufen lassen, dann langsam erhöhen (max. 8 bar). :contentReference[oaicite:31]{index=31} :contentReference[oaicite:32]{index=32}iv style="border:1px solid #e5e7eb;border-radius:12px;padding:14px;background:#fff">
- Nicht weiter „aufdrehen“: Druck schrittweise reduzieren und Injektionspunkt/Packer prüfen (Praxis).
- Ankopplung prüfen: 4-Backen-Kupplung sauber einrasten lassen. :contentReference[oaicite:34]{index=34}
- Grenzwerte beachten (max. Betriebsdruck 264 bar). :contentReference[oaicite:35]{index=35}
FAQ (praxisrele:contentReference[oaicite:48]{index=48}style="border-top:1px solid #e5e7eb;padding-top:12px;margin-top:12px">
1) Für welche Materialien ist die WIWA INJECT HD 1 gedacht?
Für niedrigviskose Epoxy- oder Polyurethan-Injektionsharze (typische Anwendung). :contentReference[oaicite:49]{index=49}
2) Was ist der wichtigste Grenzwert beim Einstellen?
Der max. Lufteinlassdruck (8 bar) und daraus abgeleitet der max. Betriebsdruck (264 bar) – als Richtwerte nicht überschreiten. :contentReference[oaicite:50]{index=50}
3) Welche typischen Anwendungen deckt HD 1 ab?
U. a. Rissinjektion, nachträgliche Horizontalsperre,:contentReference[oaicite:51]{index=51}läuchen, kleinere Hohlräume, Kanalsanierung. :contentReference[oaicite:52]{index=52}
4) Was gehört typischerweise zur Grundausstattung?
Hochdruckpumpe, Druckluftregler, Sicherheitsvent:contentReference[oaicite:53]{index=53}, Hochdruck-Materialschlauch (7,5 m), Injektionslanze mit 4-Backen-Kupplung, Release Agent sowie Betriebsanleitung/Ersatzteilliste. :contentReference[oaicite:54]{index=54}
5) Warum ist „schrittweise Druckerhöhung“ so wichtig?
Praxis: Sie vermeiden unnötige Druckspitzen u:contentReference[oaicite:55]{index=55}beobachten – das passt zu den beschriebenen Vorteilen pneumatischer Systeme (Fortschritt sichtbar, Pumpe stoppt ggf. bei gefüllter Stelle). :contentReference[oaicite:56]{index=56}
Bereit für die nächste Injektion?
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Fazit
Die WIWA INJECT HD 1 kombiniert kompakte Pneumatik mit stufenlos einstellbarem Injektionsdruck und klaren technischen Eckdaten. Wenn Sie die Richtwerte (33:1, max. 8 bar Lufteinlass, max. 264 bar) respektieren und mit einem sauberen, schrittweisen Workflow arbeiten, bekommen Sie eine gut kontrollierbare Injektion für typische Anwendungen wie Rissinjektion oder Horizontalsperre. :contentReference[oaicite:59]{index=59} :contentReference[oaicite:60]{index=60}
Hinweis: Alle technischen Werte sind als Richtdaten aus den genannten Quellen zu verstehen; versions-/ausführungsabhängige Abweichungen möglich.