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09.02.26

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WIWA INJECT GUARD: Datenlogger & Prozesskontrolle für 2K-Injektionen bis 400 bar (Praxis-Guide)

Praxis-Guide

WIWA INJECT GUARD: Datenlogger & Prozesskontrolle für 2K-Injektionen bis 400 bar

Wenn du 2K-Injektionen sauber dokumentieren, Materialverbrauch transparent machen und Abweichungen im Mischungsverhältnis früh erkennen willst, ist der WIWA INJECT GUARD genau für diesen Job gemacht. Er überwacht definierte Parameter und erstellt nachvollziehbare Protokolle – direkt am Display oder per Browser über WLAN.

  • Für Injektionen bis 400 bar
  • Für alle WIWA 2K-Injektionsgeräte geeignet
  • Aufzeichnung von Druck & Volumen (u. a. je Packer)
WIWA INJECT GUARD Datenlogger
Produktabbildung (Beispiel)

Warum der INJECT GUARD im Alltag wirklich hilft

KPI #1
Bis 400 bar
Ausgelegt für anspruchsvolle 2K-Injektionen mit hohen Drücken – inklusive Druckerfassung per Sensorik.
KPI #2
Volumen je Packer
Dokumentiert Verbrauch pro Packer (A/B und gesamt) – ideal für Nachweise, Abrechnung und Qualitätsmanagement.
KPI #3
WLAN + Browser
Parameter & Auswertungen direkt am Display oder über Browser via passwortgeschütztem WLAN – ohne Spezialsoftware.
Praxis-Tipp: Definiere für wiederkehrende Bauteilzonen (z. B. Tunnelabschnitte, Wandfelder) vorab fixe “Trades”/Abschnitte in deiner Dokumentationslogik. So bekommst du durchgehende Tages- und Abschnittsprotokolle statt einzelner Zettelwirtschaft – und erkennst Ausreißer (Druck/Verbrauch) sofort.

Produktüberblick: Varianten & Lieferumfang (Kurz)

Der INJECT GUARD ist als Basiseinheit verfügbar und als Komplett-Set passend zu den WIWA 2K-Serien (inkl. Schlauchpaket und Mischeinheit je nach System). Werte und Artikelnummern sind je Konfiguration zu prüfen.

Variante Geeignet für Typischer Inhalt (Auszug) Hinweis
INJECT GUARD Basiseinheit WIWA 2K INJECT Schaltschrank mit Control/Touch-Display, Datalogger, Durchflusszellen (bis 400 bar), Drucksensor, Dokumentationsfunktionen (u. a. Volumen/Druck je Packer). Ideal als Nachrüst-/QM-Baustein
INJECT GUARD Komplett-Set INJECT 2K 140 Basiseinheit + spezifisches Schlauchpaket + passende Mischeinheit Systemabhängig zusammengestellt
INJECT GUARD Komplett-Set INJECT 2K 230 Basiseinheit + Schlauchpaket (mit Sensorik-Anbindung) + Inject-Guard-Mischeinheit Typisch für Dokumentation im Tunnel-/Großprojekt

Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte)

Die folgenden Settings sind als Richtwerte zu verstehen, weil Baustoff, Temperatur, Schlauchlängen und Packer-Setup die Praxiswerte beeinflussen. Starte konservativ – und taste dich kontrolliert an stabile Grenzwerte heran.

  • Max. Luft-Eingangsdruck (Richtwert): bis 8 bar (systemseitige Grenze beachten).
  • Max. Betriebsdruck-Überwachung: bis 400 bar möglich (INJECT GUARD), arbeite mit projektbezogenen Alarm-/Stop-Schwellen darunter.
  • Stop-/Signal-Logik: Sobald ein vorher definierter Druck oder ein Zielvolumen erreicht ist, nutze Signal (Licht) oder optionales Abschalten, um reproduzierbar zu bleiben.
  • Dokumentationsfelder aktivieren: Nutzer/Bediener, Datum/Uhrzeit, Chargen A/B, Volumen je Packer (A/B/gesamt) – das sind die “Pflichtfelder” für saubere Nachweise.
  • WLAN-Zugriff absichern: Passwortschutz aktiv lassen und nur befugte Geräte freigeben.

Profi-Workflow (5–7 Schritte)

  1. Projektlogik festlegen: Abschnitt/Trade definieren (z. B. Bauteilfeld, Tunnelmeter, Wandachse) und Packer-Nummerierung vereinheitlichen.
  2. Systemcheck: Sensorik (Druck/Flow), Durchflusszellen, Schlauchpaket und Mischeinheit auf korrekten Sitz prüfen.
  3. Parameter setzen: Zielvolumen je Packer und Druckgrenzen als Richtwerte definieren (Alarm/Signal/optional Stop).
  4. Injektion ausführen: Pro Packer sauber starten/stoppen, Packerdaten erfassen (Zeit, Druckbereich, Volumen A/B).
  5. Abweichungen sofort behandeln: Bei Warnungen (z. B. Mischungsverhältnis) direkt Ursachencheck: Behälterstand, Ansaugung, Ventile, Mischeinheit.
  6. Protokolle ziehen: Packer-Protokoll + Tages-/Abschnittsprotokoll exportieren/archivieren (QM/Abrechnung).
  7. Reinigung & Abschluss: Misch-/Spülroutine gemäß System (Komponenten getrennt spülen, wenn vorgesehen), dann Sichtprüfung und Datensicherung.

Fehlerbehebung: 4 typische Probleme

1) Keine Browser-Verbindung / WLAN nicht erreichbar
  • Prüfen, ob das Endgerät im passwortgeschützten WLAN des Systems eingeloggt ist.
  • Abstand/Abschirmung reduzieren (Metallcontainer/Tunnelumgebung kann Funk dämpfen).
  • Nur autorisierte Geräte zulassen (Zugriff ist bewusst eingeschränkt).
2) Warnung “Mischungsverhältnis / Shift”
  • Behälterstände A/B prüfen (Leerstand/Ansaugprobleme sind häufigster Auslöser).
  • Ansaugleitungen, Rücklauf/Entlüftung und Ventile auf Dichtheit & Durchgang prüfen.
  • Mischeinheit reinigen/prüfen (Check-Ventile, statischer Mischer, Kugelhähne).
3) Druckspitzen / unruhiger Druckverlauf
  • Packer-Sitz und Anschlusskupplung prüfen (Leckage/Teilblockade erzeugt Peaks).
  • Schlauchpaket auf Knicke/Quetschungen kontrollieren; Schutzschlauch korrekt führen.
  • Grenzwerte enger setzen (Alarm/Signal), um reproduzierbar unter Projekt-Maxima zu bleiben.
4) Volumen je Packer wirkt “unplausibel”
  • Flow-Zellen/Volumenmessung auf sauberen Durchfluss prüfen (Verschmutzung/Anhaftung).
  • Pro Packer sauberes Start/Stop einhalten (keine “Zwischenflüsse” außerhalb der Packer-Session).
  • Chargen- und Abschnittszuordnung checken (falsches Trade/Stage verzerrt Auswertung).

Wartung (5 Punkte für stabile Protokolle)

  • Durchflusszellen und Drucksensorik regelmäßig visuell prüfen und sauber halten (Messqualität sichern).
  • Mischeinheit modular reinigen und Verschleißteile (Check-Ventile/Kugelhähne) im Blick behalten.
  • Schlauchpaket (inkl. Schutzschlauch) auf Abrieb, Knicke und Kupplungsdichtungen prüfen.
  • Passwort/WLAN-Zugriffe organisatorisch kontrollieren (Parameteränderungen nur durch Befugte).
  • Datenexport/Archivierung als Routine etablieren (Tagesprotokoll + Abschnittsprotokoll).

FAQ (praxisnah)

1) Für welche Geräte ist der INJECT GUARD gedacht?
Er ist für WIWA 2K-Injektionsgeräte ausgelegt und lässt sich je nach System als Komplett-Set (mit Schlauchpaket/Mischeinheit) einsetzen.
2) Was wird konkret dokumentiert?
U. a. Druck- und Volumenwerte je Packer, Volumen A/B, Chargeninformationen, Datum/Uhrzeit, Nutzer und Summen je Tag/Abschnitt.
3) Kann ich die Daten mobil sehen?
Ja – die Anzeige ist direkt am Display möglich und zusätzlich per Browser über eine passwortgeschützte WLAN-Verbindung.
4) Was passiert, wenn ein Zielwert erreicht ist?
Bei zuvor definiertem Druck oder Volumen gibt es eine Anzeige (z. B. Lichtsignal); optional kann das System auf Wunsch auch abschalten – ideal für reproduzierbare Abläufe.
5) Hilft das auch bei Kostentransparenz?
Ja – durch Verbrauchs- und Druckkontrolle plus Packer-Protokolle wird Materialeinsatz nachvollziehbar und die Dokumentation wird abrechnungs- und QM-tauglich.

Fazit

Der WIWA INJECT GUARD ist die pragmatische Antwort auf die zwei größten Praxisfragen bei 2K-Injektionen: “Was haben wir wirklich injiziert?” und “War der Prozess stabil?”. Mit Druck-/Volumen-Dokumentation je Packer, Warnhinweisen und Browser-Zugriff wird aus Bauchgefühl ein belastbarer Nachweis – und damit mehr Qualität, weniger Diskussion und bessere Kostenkontrolle.

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