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02.02.26

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Sagola Classic Lux richtig einstellen: Praxis-Guide für starke Lackaufträge (1.6–2.5 mm)

Praxis-Guide

Sagola Classic Lux richtig einstellen – für starke Lackaufträge ohne Stress

Die Sagola Classic Lux ist eine robuste Profi-Lackierpistole für gleichmäßigen, kräftigen Materialauftrag – ideal, wenn du hohe Materialmengen sauber kontrollieren willst. In diesem Guide bekommst du praxiserprobte Richtwerte (aus dem Manual abgeleitet), eine schnelle Varianten-Übersicht (1.6 / 1.8 / 2.0 / 2.5 mm), einen 7-Schritte-Workflow und eine klare Fehlerbehebung.

Schnellversprechen
Sauberes Spritzbild + hoher Durchsatz
Richtwerte, Setup, Troubleshooting & Wartung – kompakt und umsetzbar.

Produktüberblick: Varianten, Einsatz & Vorteile (kurz & kaufnah)

Variante Für wen / wofür Warum sinnvoll
Classic Lux 40 – 1,60 mm Universell für materialintensive Aufträge mit kontrollierbarer Förderleistung. Guter Kompromiss aus Durchsatz und Handhabung – „Allround“ im starken Auftrag.
Classic Lux 40 – 1,80 mm Wenn du mehr Material pro Zeit brauchst (z. B. größere Flächen / schneller Aufbau). Mehr Durchsatz – oft weniger Zeit, aber sauberes Setup wird wichtiger.
Classic Lux 41 – 2,00 mm Für noch kräftigeren Auftrag (z. B. Grundierungen & Füller/Primer je nach Material). Sehr „druckvoll“ – perfekt, wenn die Anwendung robust und materialstark ist.
Classic Lux 42 – 2,50 mm Maximaler Materialdurchsatz für starke Aufträge und hohe Materialmengen. Wenn’s richtig „ziehen“ soll: große Düse + passende Einstellung liefern Tempo.

Tipp: Die Classic Lux ist laut Produktinfo auf starke Lackaufträge, hohen Materialdurchsatz und robuste Anwendungen ausgelegt – inklusive ATEX-Konformität (für passende Umgebungen).

KPI 1
Richtwert Abstand
15–18 cm als Startpunkt (danach fein an Material & Fläche anpassen).
KPI 2
Regler-Logik
Produkt- & Fächerregler zunächst ganz öffnen, dann über Tests einstellen.
KPI 3
Konstanz
Mischen, Viskosität prüfen & filtern – das stabilisiert das Spritzbild.
Praxis-Tipp (schnell wirksam): Starte mit Produktregler und Fächerregler vollständig geöffnet, halte den Abstand bei 15–18 cm und mache dann kurze Spritzproben. Erst wenn der Fächer sauber ist, reduzierst du den Produktfluss schrittweise – so vermeidest du unnötigen Verschleiß und bekommst schneller ein reproduzierbares Ergebnis.
Sagola Classic Lux Lackierpistole
Abbildung: Sagola Classic Lux (Produktbild)

CTA: passende Classic-Lux Variante direkt wählen

Du willst sofort loslegen? Wähle die Düsengröße passend zu deinem Materialdurchsatz und Arbeitsstil.

Hinweis: Es gibt zusätzlich eine 2,00-mm Variante (Classic Lux 41). Wenn du zwischen 1,8 und 2,5 schwankst, kann 2,0 mm der „Sweet Spot“ sein – je nach Material und Tempo.

Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte aus dem Manual abgeleitet)

Diese Werte sind Startpunkte. Je nach Lack, Temperatur, Viskosität und Fläche musst du fein nachstellen.

  • Abstand: 15–18 cm als Richtwert.
  • Produkt- & Fächerregler: zunächst vollständig öffnen, dann über Spritzproben einstellen.
  • Auftrag: möglichst senkrecht zur Oberfläche arbeiten (gleichmäßiger Filmaufbau).
  • Materialvorbereitung: nach Herstellerangaben mischen, Viskosität kontrollieren und vor dem Einfüllen filtern.
  • Inbetriebnahme: vor dem ersten Einsatz Reinigungsmittel/solvent sprühen, um Montagefette zu entfernen.

Profi-Workflow (5–7 Schritte, reproduzierbar)

  1. Material vorbereiten: Mischen nach Datenblatt, Viskosität prüfen, filtern.
  2. Pistole vorbereiten: vor dem Start Reinigungsmittel sprühen (Montagefett raus), Sichtcheck Düse/Nadel.
  3. Grund-Setup setzen: Produkt- & Fächerregler ganz öffnen, Abstand 15–18 cm, Pistole senkrecht führen.
  4. Trigger-Check: erst Luft, dann Produkt prüfen; danach Materialfluss & Fächerbreite einstellen.
  5. Spritzprobe: kurz auf Testkarte (Fächerbild, Randzonen, Benetzung) – erst dann auf Werkstück.
  6. Feintuning: Produktfluss schrittweise reduzieren, bis die Fläche satt benetzt, ohne Läufer zu riskieren.
  7. Nacharbeit: nach dem Job sofort reinigen (statt „später“), Verschleißteile prüfen.

Fehlerbehebung (4 typische Probleme → schnelle Maßnahmen)

1) Orangenhaut / trockener Sprühnebel
  • Abstand kontrollieren (Richtwert 15–18 cm) und konsequent senkrecht führen.
  • Viskosität prüfen und Material nach Herstellerangaben einstellen; ggf. korrekt filtern.
2) Läufer / zu nasser Auftrag
  • Produktfluss schrittweise reduzieren (nicht „auf einmal“), Spritzprobe erneut machen.
  • Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen und Bahnüberlappung sauber halten.
3) Spucken / ungleichmäßiger Materialstrahl
  • Material filtern und Becher/Ansaugweg sauber halten.
  • Reinigung: keine harten/spitzen Gegenstände an der Luftdüse verwenden; lieber sauber spülen.
4) Fächerbild schief / fleckig
  • Fächerregler & Produktregler auf Ausgangsposition (ganz offen) zurücksetzen und neu einregeln.
  • Spritzprobe nach jeder Änderung – so findest du die Ursache schneller als „blindes Drehen“.

Wartung & Reinigung (5 Punkte, die Standzeit bringen)

  • Vor Erstbetrieb: Reinigungsmittel sprühen, um Montagefette zu entfernen.
  • Reinigen mit geeignetem Lösemittel: keine halogenierten Kohlenwasserstoffe (Sicherheitsrisiko).
  • Keine abrasiven/korrosiven Reiniger: verkürzt die Lebensdauer.
  • Gewinde & Reibstellen schmieren: neutrale Vaseline/Naturfett ohne Silikon (sparsam).
  • Düsen schonend behandeln: keine harten/spitzen Werkzeuge an der Luftdüse; sauber spülen statt „kratzen“.

FAQ (praxisrelevant)

Welche Materialien sind typisch für die Classic Lux?
Für Produkte mittlerer bis niedriger Viskosität und hochwertige Endbearbeitungen mit Farben/Lacken; bei Sonderanwendungen im Zweifel beraten lassen.
Mit welchem Abstand starte ich am besten?
Als Richtwert 15–18 cm und dann nach Material/Temperatur/Spritzbild feinjustieren.
Warum sollen Produkt- und Fächerregler zuerst ganz offen sein?
Als Startpunkt für maximale Zerstäubungsluft und um vorzeitigen Verschleiß an Nadel/Düse zu vermeiden; danach regelt man über Spritzproben ein.
Was ist beim Reinigen wichtig?
Mit geeignetem Reinigungs-Lösemittel arbeiten, keine abrasiven Reiniger nutzen, und niemals mit harten/spitzen Werkzeugen an der Luftdüse „stochern“.
ATEX / Sicherheit – was heißt das praktisch?
In geeigneten Umgebungen auf gute Lüftung achten, Zündquellen vermeiden, PSA nutzen u