Sagola DPC™ Bechersystem: schneller Farbwechsel, weniger Reiniger – so wählen & nutzen Sie 100–800 ml (125/190 µm)
Wenn in der Kabine die Farbe wechselt, zählt jede Minute. Das Sagola DPC™ Disposable Paint Cup System ist darauf ausgelegt, Farbwechsel schneller und mit weniger Reinigungsaufwand zu ermöglichen – mit stabiler ABS-Außenbecher-Lösung, Einweg-Liner, domed Deckel mit integriertem Filter, Schraubring (Collar) und Verschlussstopfen für Zwischenlagerung.
Was Sie nach diesem Guide sicher entscheiden
- Welche Bechergröße (100–800 ml) zu Ihrem Job passt (Spot Repair bis 4+ Panels).
- Wann 125 µm vs. 190 µm Filter sinnvoll ist (als praxisnahe Richtgröße).
- Wie Sie das System aufbauen, nutzen, zwischenspeichern und entsorgen – sauber & reproduzierbar.
Hinweis: Abbildung beispielhaft (DPC100).
Produktüberblick: Größen, typische Einsätze & Filter
Laut Herstellerunterlagen ist das System in 100–800 ml verfügbar. Die Größen sind als Orientierung nach Jobumfang gedacht (Spot Repair bis 4+ Panels). Filter sind integriert (u. a. 125 µm und 190 µm). Werte/Zuordnungen verstehen Sie bitte als Praxis-Richtwerte; die finale Wahl hängt von Material und Lackierprozess ab.
| Variante | Typischer Einsatz (Richtwert) | Filter (integriert) | Praktischer Vorteil |
|---|---|---|---|
| 100 ml | Spot Repairs | 125 µm / 190 µm | Minimiert Materialreste, schnell vorbereitet |
| 200 ml | 1–2 Panel Repairs | 125 µm / 190 µm | Allround für kleinere Reparaturen |
| 400 ml | 2–3 Panel Repairs | 125 µm / 190 µm | Guter Standard für viele Jobs |
| 600 ml | 3–4 Panel Repairs | 125 µm / 190 µm | Mehr Reserve, weniger Nachmischen |
| 800 ml | 4+ Panel Repairs | 125 µm / 190 µm | Für größere Flächen & längere Spritzzeiten |
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Drei häufig gewählte Größen – wählen Sie passend zu Ihrem Jobumfang und Filterbedarf:
Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte)
Die Herstellerunterlagen betonen Mess-/Mischhilfen am Becher und den integrierten Filter – konkrete Druck-/Düsenzahlen sind dort nicht als allgemeingültige Werte angegeben. Nutzen Sie diese Punkte als Richtwerte und orientieren Sie sich zusätzlich an Datenblatt von Lack und Pistole:
- Mischung: Mischen direkt im Becher anhand der Markierungen/Mischhilfen; halten Sie sich an Lackhersteller-Vorgaben.
- Filterwahl: 125 µm eher für feinere Filtration; 190 µm eher für mehr Durchsatz – abhängig von Material/Prozess.
- Bechergröße: Wählen Sie nach Jobumfang (Spot Repair bis 4+ Panels) als pragmatische Orientierung.
- Zwischenlagerung: Bei Pausen Plug einsetzen und kopfüber lagern, um den Filter benetzt zu halten.
Profi-Workflow (5–7 Schritte)
- Becher vorbereiten: ABS-Außenbecher bereitstellen, passenden Liner einlegen.
- Befüllen & Mischen: Lack/Material einfüllen und gemäß Vorgaben mischen – Markierungen am Becher helfen dabei.
- Deckel/Filter setzen: Domed Lid mit integriertem Filter aufsetzen.
- Collar schließen: Schraubring festziehen (integrierte Dichtung sorgt für sauberen Sitz).
- Adapter anbringen: Passenden Adapter nutzen, um das System mit der Spritzpistole zu verbinden.
- Spritzen: Wie gewohnt lackieren – bei Farbwechsel Liner/Lid wechseln statt Becher intensiv zu reinigen.
- Pausen/Restmaterial: Plug einsetzen und kopfüber lagern; danach weiterarbeiten oder Material fachgerecht entsorgen.
Fehlerbehebung (4 typische Probleme)
- Prüfen, ob Deckel/Filter korrekt sitzt und der Collar sauber angezogen ist.
- Bei zäherem Material ggf. Filtervariante und Materialvorgaben prüfen (Filtration/Fluss sind materialabhängig).
- Bei Pause: Plug nutzen und kopfüber lagern, damit der Filter nicht antrocknet.
- Collar abnehmen, Dichtflächen prüfen und neu sauber ansetzen.
- Liner korrekt eingelegt? Knicke am Rand können die Dichtung stören.
- Adapter-Verbindung auf festen Sitz kontrollieren.
- Liner neu einsetzen und gleichmäßig in den Becher drücken.
- Deckel/Filter korrekt aufsetzen, damit der Liner „sauber“ arbeiten kann.
- Materialvorgaben prüfen (Viskosität kann das Verhalten beeinflussen).
- Sets/Komponenten (Liner/Lid) vorab bereitlegen, damit der Wechsel in einem Griff erfolgt.
- Außenbecher/Adapter als „Basis“ konstant lassen – nur Verbrauchsteile wechseln.
- Restmaterial mit Plug zwischenspeichern statt neu anzusetzen (wenn prozessseitig erlaubt).
Wartung & Umgang (5 Punkte)
- Außenbecher reinigen: Im Vergleich zu klassischen Gravity-Bechern ist der Reinigungsaufwand reduziert – trotzdem Dichtflächen sauber halten.
- Collar/Dichtung prüfen: Auf Beschädigungen/Anhaftungen achten, damit es dicht bleibt.
- Adapter pflegen: Verbindung sauber halten, festen Sitz prüfen (Twist-Lock/Connector).
- Zwischenlagerung korrekt: Plug nutzen und kopfüber lagern, um Filter benetzt zu halten.
- Entsorgung nach Vorgabe: Sicherheitsdatenblatt des Lackherstellers beachten; Liner nach Protokoll trocknen lassen bzw. in geeigneten Behältern entsorgen.
FAQ (Praxisfragen)
Viele Werkstätten nutzen 400 ml als guten Allround-Richtwert; die Unterlagen ordnen Größen nach Jobumfang (Spot Repair bis 4+ Panels) ein.
Der Filter ist im Deckel integriert und als Full-Diameter-Filter ausgeführt – das ist auf konsistenten Lackfluss ausgelegt.
Ja, dafür ist ein Verschlussstopfen vorgesehen. Kopfüber lagern hilft, den Filter feucht zu halten (sofern Ihr Prozess das zulässt).
Es gibt Adapter für Sagola-Pistolen und weitere Hersteller/Threads. Prüfen Sie das Gewinde Ihrer Pistole und wählen Sie den passenden Adapter.
Die Unterlagen geben keine pauschalen Druckwerte für alle Anwendungen. Nutzen Sie Lack- und Pistolen-Datenblatt als maßgebliche Grundlage.
Fazit
Das Sagola DPC™ Bechersystem ist eine praxisnahe Lösung, wenn Sie Farbwechsel beschleunigen und Reinigungsaufwand reduzieren möchten – ohne Umfüllstress, mit Mischhilfen am Becher und Plug-Zwischenlagerung. Wählen Sie Bechergröße nach Jobumfang und Filter nach Material/Prozess – und greifen Sie dann zum passenden Set.