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02.02.26

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Sagola DPC™ Bechersystem: Schnellere Farbwechsel, weniger Reiniger – so wählen & nutzen Sie 100–800 ml (125/190 µm)

Praxis-Guide

Sagola DPC™ Bechersystem: schneller Farbwechsel, weniger Reiniger – so wählen & nutzen Sie 100–800 ml (125/190 µm)

Wenn in der Kabine die Farbe wechselt, zählt jede Minute. Das Sagola DPC™ Disposable Paint Cup System ist darauf ausgelegt, Farbwechsel schneller und mit weniger Reinigungsaufwand zu ermöglichen – mit stabiler ABS-Außenbecher-Lösung, Einweg-Liner, domed Deckel mit integriertem Filter, Schraubring (Collar) und Verschlussstopfen für Zwischenlagerung.

Was Sie nach diesem Guide sicher entscheiden

  • Welche Bechergröße (100–800 ml) zu Ihrem Job passt (Spot Repair bis 4+ Panels).
  • Wann 125 µm vs. 190 µm Filter sinnvoll ist (als praxisnahe Richtgröße).
  • Wie Sie das System aufbauen, nutzen, zwischenspeichern und entsorgen – sauber & reproduzierbar.
Sagola DPC Bechersystem Produktbild

Hinweis: Abbildung beispielhaft (DPC100).

Produktüberblick: Größen, typische Einsätze & Filter

Laut Herstellerunterlagen ist das System in 100–800 ml verfügbar. Die Größen sind als Orientierung nach Jobumfang gedacht (Spot Repair bis 4+ Panels). Filter sind integriert (u. a. 125 µm und 190 µm). Werte/Zuordnungen verstehen Sie bitte als Praxis-Richtwerte; die finale Wahl hängt von Material und Lackierprozess ab.

Variante Typischer Einsatz (Richtwert) Filter (integriert) Praktischer Vorteil
100 ml Spot Repairs 125 µm / 190 µm Minimiert Materialreste, schnell vorbereitet
200 ml 1–2 Panel Repairs 125 µm / 190 µm Allround für kleinere Reparaturen
400 ml 2–3 Panel Repairs 125 µm / 190 µm Guter Standard für viele Jobs
600 ml 3–4 Panel Repairs 125 µm / 190 µm Mehr Reserve, weniger Nachmischen
800 ml 4+ Panel Repairs 125 µm / 190 µm Für größere Flächen & längere Spritzzeiten
Tipp zur Filterwahl (praxisnah): 125 µm wird häufig gewählt, wenn feinere Filtration im Fokus steht; 190 µm wenn weniger Filtration/mehr Durchsatz gewünscht ist. Entscheidend sind Lacktyp, Viskosität und Herstellerfreigaben.
KPI #1
Schnellerer Farbwechsel
Konzipiert für schnelle Farbwechsel in der Praxis (weniger Unterbrechungen).
KPI #2
Weniger Reiniger & Zeit
Reduziert Reinigungszeit und Lösemittelbedarf gegenüber klassischen Bechern.
KPI #3
Mischen direkt im Becher
Mess-/Mischhilfen am Becher reduzieren Zusatzbecher und Umfüllfehler.
Praxis-Tipp (Gelbe Box): Filter feucht halten Wenn Sie zwischen zwei Spritzgängen kurz pausieren, setzen Sie den Verschlussstopfen (Cup Seal Plug) ein und lagern den Becher kopfüber. So bleibt der Filter benetzt – das hilft, ein Antrocknen im Filter zu vermeiden.

CTA: Beliebte Sets direkt bestellen

Drei häufig gewählte Größen – wählen Sie passend zu Ihrem Jobumfang und Filterbedarf:

Alle Varianten (Direktlinks):
Hinweis: Für manche Größen/Filterkombinationen können je nach Sortiment weitere Sets verfügbar sein.

Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte)

Die Herstellerunterlagen betonen Mess-/Mischhilfen am Becher und den integrierten Filter – konkrete Druck-/Düsenzahlen sind dort nicht als allgemeingültige Werte angegeben. Nutzen Sie diese Punkte als Richtwerte und orientieren Sie sich zusätzlich an Datenblatt von Lack und Pistole:

  • Mischung: Mischen direkt im Becher anhand der Markierungen/Mischhilfen; halten Sie sich an Lackhersteller-Vorgaben.
  • Filterwahl: 125 µm eher für feinere Filtration; 190 µm eher für mehr Durchsatz – abhängig von Material/Prozess.
  • Bechergröße: Wählen Sie nach Jobumfang (Spot Repair bis 4+ Panels) als pragmatische Orientierung.
  • Zwischenlagerung: Bei Pausen Plug einsetzen und kopfüber lagern, um den Filter benetzt zu halten.

Profi-Workflow (5–7 Schritte)

  1. Becher vorbereiten: ABS-Außenbecher bereitstellen, passenden Liner einlegen.
  2. Befüllen & Mischen: Lack/Material einfüllen und gemäß Vorgaben mischen – Markierungen am Becher helfen dabei.
  3. Deckel/Filter setzen: Domed Lid mit integriertem Filter aufsetzen.
  4. Collar schließen: Schraubring festziehen (integrierte Dichtung sorgt für sauberen Sitz).
  5. Adapter anbringen: Passenden Adapter nutzen, um das System mit der Spritzpistole zu verbinden.
  6. Spritzen: Wie gewohnt lackieren – bei Farbwechsel Liner/Lid wechseln statt Becher intensiv zu reinigen.
  7. Pausen/Restmaterial: Plug einsetzen und kopfüber lagern; danach weiterarbeiten oder Material fachgerecht entsorgen.

Fehlerbehebung (4 typische Probleme)

1) Unruhiger Materialfluss / „Spucken“
  • Prüfen, ob Deckel/Filter korrekt sitzt und der Collar sauber angezogen ist.
  • Bei zäherem Material ggf. Filtervariante und Materialvorgaben prüfen (Filtration/Fluss sind materialabhängig).
  • Bei Pause: Plug nutzen und kopfüber lagern, damit der Filter nicht antrocknet.
2) Undichtigkeit am Becher/Collar
  • Collar abnehmen, Dichtflächen prüfen und neu sauber ansetzen.
  • Liner korrekt eingelegt? Knicke am Rand können die Dichtung stören.
  • Adapter-Verbindung auf festen Sitz kontrollieren.
3) Liner kollabiert ungleichmäßig
  • Liner neu einsetzen und gleichmäßig in den Becher drücken.
  • Deckel/Filter korrekt aufsetzen, damit der Liner „sauber“ arbeiten kann.
  • Materialvorgaben prüfen (Viskosität kann das Verhalten beeinflussen).
4) Farbwechsel dauert länger als erwartet
  • Sets/Komponenten (Liner/Lid) vorab bereitlegen, damit der Wechsel in einem Griff erfolgt.
  • Außenbecher/Adapter als „Basis“ konstant lassen – nur Verbrauchsteile wechseln.
  • Restmaterial mit Plug zwischenspeichern statt neu anzusetzen (wenn prozessseitig erlaubt).

Wartung & Umgang (5 Punkte)

  • Außenbecher reinigen: Im Vergleich zu klassischen Gravity-Bechern ist der Reinigungsaufwand reduziert – trotzdem Dichtflächen sauber halten.
  • Collar/Dichtung prüfen: Auf Beschädigungen/Anhaftungen achten, damit es dicht bleibt.
  • Adapter pflegen: Verbindung sauber halten, festen Sitz prüfen (Twist-Lock/Connector).
  • Zwischenlagerung korrekt: Plug nutzen und kopfüber lagern, um Filter benetzt zu halten.
  • Entsorgung nach Vorgabe: Sicherheitsdatenblatt des Lackherstellers beachten; Liner nach Protokoll trocknen lassen bzw. in geeigneten Behältern entsorgen.

FAQ (Praxisfragen)

Welche Bechergröße ist „Standard“?
Viele Werkstätten nutzen 400 ml als guten Allround-Richtwert; die Unterlagen ordnen Größen nach Jobumfang (Spot Repair bis 4+ Panels) ein.
Was bringt der integrierte Filter im Deckel?
Der Filter ist im Deckel integriert und als Full-Diameter-Filter ausgeführt – das ist auf konsistenten Lackfluss ausgelegt.
Kann ich Material zwischen zwei Gängen im Becher lassen?
Ja, dafür ist ein Verschlussstopfen vorgesehen. Kopfüber lagern hilft, den Filter feucht zu halten (sofern Ihr Prozess das zulässt).
Brauche ich spezielle Adapter?
Es gibt Adapter für Sagola-Pistolen und weitere Hersteller/Threads. Prüfen Sie das Gewinde Ihrer Pistole und wählen Sie den passenden Adapter.
Gibt es feste Druckeinstellungen für das DPC System?
Die Unterlagen geben keine pauschalen Druckwerte für alle Anwendungen. Nutzen Sie Lack- und Pistolen-Datenblatt als maßgebliche Grundlage.

Fazit

Das Sagola DPC™ Bechersystem ist eine praxisnahe Lösung, wenn Sie Farbwechsel beschleunigen und Reinigungsaufwand reduzieren möchten – ohne Umfüllstress, mit Mischhilfen am Becher und Plug-Zwischenlagerung. Wählen Sie Bechergröße nach Jobumfang und Filter nach Material/Prozess – und greifen Sie dann zum passenden Set.