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29.01.26

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WIWA FLEXIMIX 2 HERKULES GX: 2K-Beschichtungssystem für große Flächen & dicke Schichten (Praxis-Guide)

Praxis-Guide

WIWA FLEXIMIX 2 HERKULES GX

Wenn Sie große Flächen oder dicke Schichtaufbauten beschichten und dabei 2K-Material zuverlässig verarbeiten wollen, ist die FLEXIMIX 2 HERKULES GX als elektronische 2K-Serie genau für dieses Lastenheft ausgelegt: hohe Flächenleistung, hohe Schichtdicken und der Einsatz mehrerer Pistolen bzw. sehr langer Schlauchleitungen.

WIWA FLEXIMIX 2 HERKULES GX

Produktabbildung (Beispiel)

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile

Die FLEXIMIX 2-Familie ist als elektronische 2K-Serie für maximale Performance konzipiert – besonders dort, wo hohe Materialmengen, lange Schlauchpakete oder Mehrpistolen-Betrieb gefragt sind. Typische Felder: großflächige oder dickschichtige Protective-Coatings (z. B. Stahlbau, Marine, Rohrleitungen, Anlagenbau).

Variante Wofür geeignet Kern-Vorteil (praxisnah)
FLEXIMIX 2 PHOENIX 2K-Anwendungen mit robustem Grundsetup Starker Einstieg in die elektronische 2K-Klasse
FLEXIMIX 2 PROFESSIONAL Wenn Ausstattung/Optionen stärker im Fokus stehen Mehr Raum für projektspezifische Konfiguration
FLEXIMIX 2 HERKULES 270 Große Flächen, dicke Schichten, hohe Leistung Volumetrische Mischungsverhältnisse 0,5:1 bis 17:1 (Richtwert je Setup)
FLEXIMIX 2 HERKULES 333 GX Wie 270 – je nach Projekt/Material mit anderer Druck-/Leistungscharakteristik Mehrpistolen-Betrieb & sehr lange Schlauchleitungen möglich (projektabhängig)

Hinweis: Die konkrete Auslegung hängt von Material, Viskosität, Temperaturführung, Schlauchlänge, Pistolen/Automatik und Zubehör ab – deshalb ist die Konfiguration „auf Anfrage“ in der Praxis sinnvoll.

KPI #1
0,5:1 bis 17:1
Volumetrische Mischungsverhältnisse (Richtwerte je 270/333GX und Konfiguration).
KPI #2
bis 450 bar
Max. Betriebsdruck (projektabhängig, innerhalb der Systemauslegung).
KPI #3
bis 4 Komponenten
Steuerbare Komponenten (z. B. 2K + optionale Zusatzkomponenten je Projekt).
Praxis-Tipp (so vermeiden Sie Misch- und Startprobleme) Planen Sie bei langen Schlauchleitungen konsequent Temperaturführung und Spül-/Wechselroutinen ein: Materialviskosität stabilisieren, Schlauchvolumen berücksichtigen und Start/Stop-Zyklen so gestalten, dass das Mischverhältnis nicht „driftet“. (Konkrete Parameter sind material- und anlagenabhängig – als Richtwerte verstehen.)

Empfohlene Grundeinstellungen (Richtwerte)

Die folgenden Startwerte sind bewusst als Richtwerte formuliert – die finale Abstimmung erfolgt über Materialdatenblatt, gewünschte Nass-/Trockenschichtdicke, Düsung/Pistole, Temperatur und Schlauchlänge.

  • Mischungsverhältnis: gemäß Materialvorgabe innerhalb des Systemspektrums (0,5:1 bis 17:1 als System-Richtwert).
  • Druck-/Übersetzungsbereich: innerhalb der vorgesehenen Druckverhältnisse (270: 24:1–88:1; 333GX: 37:1–75:1 als Richtwerte) auf Applikation abstimmen.
  • Betriebsdruck: schrittweise erhöhen, bis Zerstäubung/Strahlbild passt – immer unterhalb der Systemgrenzen (bis 450 bar als Obergrenze der Serie).
  • Schlauchmanagement: je länger die Leitung, desto wichtiger sind Druckreserve und konstante Viskosität (Temperierung/Zubehör projektabhängig).
  • Komponentensteuerung: bei Zusatzkomponenten (bis 4 möglich) klare Freigabe-/Spülsequenzen definieren.

Wichtig: Wenn Sie mehrere Pistolen parallel oder extrem lange Schläuche fahren, ist die Auslegung (Düsung, Leitung, Heizung, Materialzufuhr) entscheidend – genau dafür ist die Konfiguration auf Anfrage gedacht.

Profi-Workflow: In 6 Schritten zur stabilen 2K-Applikation

  1. Projektcheck: Zielschichtdicke, Fläche/Output, Material (2K-Chemie), Topfzeit, Umgebung, Zulassungen.
  2. Auslegung wählen: 270 vs. 333GX (Druckverhältnis/Leistungsfenster), Anzahl Pistolen, Schlauchlänge, Zubehör (Heizer, Feed-System etc.).
  3. Mischverhältnis parametrieren: Verhältnis nach Datenblatt setzen (innerhalb 0,5:1–17:1) und Kalibrier-/Kontrollroutine definieren.
  4. Sanfter Start: niedrig beginnen, Düsung/Strahlbild kontrollieren, dann Druck in kleinen Schritten erhöhen – bis zur sauberen Zerstäubung.
  5. Prozess stabilisieren: Temperatur/Viskosität konstant halten, bei langen Leitungen Druckverluste einplanen, bei Mehrpistolen Betrieb symmetrisch verteilen.
  6. Dokumentieren & reproduzieren: Parameter (Verhältnis, Druck, Düse, Temperatur, Schlauch, Materialcharge) notieren – so werden Ergebnisse wiederholbar.

Fehlerbehebung: 4 häufige Probleme (mit Maßnahmen)

1) Unruhiges Strahlbild / Pulsieren
  • Druck schrittweise anpassen (nicht springen), Leitung/Filter prüfen.
  • Viskosität stabilisieren (Materialtemperatur und Förderweg beachten).
2) Mischungsverhältnis „läuft weg“
  • Parametrierung/Kalibrierung prüfen (Richtwerte nur Startpunkt – Materialvorgabe ist führend).
  • Start/Stop-Sequenzen und Spülroutinen für lange Schlauchvolumina festlegen.
3) Zu wenig Output bei großen Flächen
  • Düsung/Pistole auf Zieloutput abstimmen; Druckreserve berücksichtigen.
  • Bei Mehrpistolen: Verteilung/Leitungsquerschnitte prüfen (Symmetrie hilft).
4) Material reagiert/geliert im System
  • Topfzeit/Temperaturführung prüfen; Pausen vermeiden oder Spülen/Wechseln definieren.
  • Abläufe standardisieren (Einrichten, Spritzen, Stoppen, Spülen, Stillstand).

Wartung: 5 Punkte, die im Alltag wirklich zählen

  • Täglich: Sichtprüfung auf Leckagen, Schlauchzustand, Kupplungen und Filter.
  • Nach Schichtende: definierte Spül-/Reinigungsroutine (insb. bei reaktiven 2K-Materialien).
  • Wöchentlich: Verschleißteile an Pistole/Düse prüfen, Druckstabilität verifizieren.
  • Monatlich: Parameter-Audit (Verhältnis/Druck/Temperatur) + Doku-Abgleich für reproduzierbare Ergebnisse.
  • Projektbezogen: Konfiguration/Zubehör (Heizer, Feed, Automatik) an tatsächliche Bedingungen anpassen.

FAQ zur FLEXIMIX 2 HERKULES GX (praxisrelevant)

1) Wofür ist die FLEXIMIX 2 HERKULES GX besonders geeignet?
Für großflächige oder dickschichtige Beschichtungen – auch im Mehrpistolenbetrieb oder mit sehr langen Schlauchleitungen (je nach Projektkonfiguration).
2) Welche Mischungsverhältnisse sind möglich?
Als System-Richtwert werden volumetrische Verhältnisse von 0,5:1 bis 17:1 genannt – die konkrete Einstellung muss zum Material passen.
3) Was ist der typische Vorteil der Herkules-GX-Auslegung im 2K-System?
Hohe Leistungsreserven und Auslegung für hohe Anforderungen „Tag für Tag“ – insbesondere bei großen Outputs und hohen Schichtdicken.
4) Kann ich das System auch in automatischen Anlagen nutzen?
Ja, laut Hersteller ist die Serie auch für manuelle und automatische Beschichtungssysteme geeignet (Auslegung/Zubehör projektabhängig).
5) Welche Anwendungen sind typisch?
Protective-Coatings in z. B. Stahlbau, Marine, Rohrleitungen, Anlagen-/Maschinenbau, Chemie-Umfeld, Windenergie – abhängig vom Beschichtungsaufbau.

Projekt geplant? Wir konfigurieren die passende FLEXIMIX 2 HERKULES GX

Damit Druckverhältnisse, Mischungsverhältnis, Schlauchpaket, Temperaturführung und Pistolen/Automatik wirklich zusammenpassen, erhalten Sie bei uns eine Konfiguration auf Anfrage – abgestimmt auf Ihr Material und Ihre Zielschichtdicke.

Fazit

Die WIWA FLEXIMIX 2 HERKULES GX ist eine konsequente 2K-Lösung für anspruchsvolle Protective-Coatings: hohe Flächenleistung, hohe Schichtdicken sowie die Möglichkeit, mehrere Pistolen oder lange Schlauchleitungen zu fahren – mit Mischungsverhältnissen im weiten Spektrum und bis zu 4 steuerbaren Komponenten. Der Schlüssel zum stabilen Ergebnis liegt in der projektspezifischen Auslegung (Material, Schlauch, Temperatur, Düsung, Prozessroutine) – und genau hier bringt eine Konfiguration auf Anfrage den größten Praxisnutzen.

Stand: Richtwerte und Eigenschaften gemäß Herstellerunterlagen/Produktseite; konkrete Einstellungen immer material- und projektspezifisch validieren.