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23.01.26

6000x-air-heater

SAGOLA 6000X Luftheizer richtig einstellen: Konstante Lufttemperatur fürs Lackieren (Praxis-Guide)

Praxis-Guide
SAGOLA 6000X Luftheizer richtig einstellen – konstante Lufttemperatur für bessere Lackoberflächen
Der PACK 6000X AIR HEATER ist dafür gebaut, Druckluft in Lackierprozessen auf einer konstanten Arbeitstemperatur zu halten – unabhängig von schwankenden Umgebungsbedingungen. Das Ergebnis: stabilere Bedingungen am Material und weniger Überraschungen im Finish.
Einleitung: Was bringt “warme, konstante” Druckluft in der Praxis?
  • Konstantere Prozessbedingungen: Die “Ready”-Logik hilft dir, nur im stabilen Temperaturfenster zu arbeiten.
  • Mehr Kontrolle: Temperatur wird am Geräteausgang geregelt – mit Richtwerten startest du schnell, dann feinjustierst du auf deine Kabine/Schlauchlänge.
  • Sicher & robust: Das Gerät arbeitet typischerweise bis 70°C und ist für trockene, saubere Luft bis 7 bar ausgelegt.
Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile (kurz & vergleichbar)
Variante Typischer Einsatz Kurzvorteil
UK 220–240 V / 50 Hz UK-Stromnetz Passend zur Netzfrequenz, konstante Lufttemperierung
EU 220–240 V / 50 Hz EU-Stromnetz Standard in EU-Werkstätten, stabile Prozessluft
US 110–130 V / 60 Hz US-Stromnetz Für 110–130 V Systeme, gleiche Heizer-Logik im Prozess
Hinweis: Technisch ist das System auf eine nominelle Arbeitstemperatur von 20–70°C, bis 7 bar Eingangsdruck und ca. 150–750 L/min ausgelegt – das sind die harten Rahmenbedingungen für stabile Ergebnisse.
KPI #1
20–70°C
Nomineller Temperaturbereich für die Prozessluft (Richtwert für den Betrieb).
KPI #2
150–750 L/min
Arbeitsdurchfluss (min./max.) – darunter schaltet der Flow-Switch den Widerstand ab.
KPI #3
bis 7 bar
Max. Lufteinlassdruck (für trockene, saubere Luft – Vorbehandlung vorausgesetzt).
Praxis-Tipp (gelbe Box): Temperatur am Gerät ≠ Temperatur an der Pistole
Der Temperatursensor sitzt am Geräteausgang. Je nach Schlauch/Anschlüssen kann bis zur Pistole Temperatur verloren gehen. Starte mit Richtwerten – und justiere dann in kleinen Schritten, bis dein Spritzbild und die Oberfläche stabil sind.
Eine Grafik, die du im Team sofort wiedererkennst
SAGOLA 6000X Digital Temperature Display
Die Digitalanzeige ist dein “Quick Check”: Arbeite bevorzugt erst dann, wenn das System im stabilen Bereich ist (Ready-Logik) – so reduzierst du Schwankungen im Prozess.
Empfohlene Grundeinstellungen (aus Handbuch abgeleitet – Richtwerte)
Diese Werte sind Startpunkte. Je nach Umgebung, Schlauchführung und Pistolen-Setup kann Feintuning nötig sein (Wärmeverluste bis zum Verbrauchspunkt ausgleichen).
  • Temperatur-Start: 30–40°C (typischer Startbereich fürs Einrichten und Losarbeiten).
  • Vorheizen: ca. 3–5 Minuten, damit der beheizte Schlauch auf Temperatur kommt.
  • Durchfluss-Logik: Unter ca. 150 L/min deaktiviert der Flow-Switch den Widerstand (Energie + Schutz).
  • Ready-Fenster: Werkseitig leuchtet “Ready” innerhalb von ±3°C um den Sollwert (z. B. 40°C → Ready ab ~37°C).
  • Druck: Arbeite mit dem niedrigsten Pistolen-/Applikationsdruck, der dein Ergebnis sicher liefert (mehr Transfer, weniger unnötige Luft).
Profi-Workflow: 6 Schritte zum stabilen Prozess
  1. Aufstellen & befestigen: Gerät für vertikale Position vorsehen und sicher montieren.
  2. Druckluft sauber/vorgefiltert zuführen: Nur trockene, saubere Luft verwenden; Leitung muss den Mindestdurchfluss liefern.
  3. Heizschlauch anschließen: Beheizten Schlauch verbinden, um Wärmeverluste zu minimieren.
  4. Power ON & Start-Sollwert: Einschalten und 30–40°C als Startwert setzen; 3–5 Minuten Vorheizen.
  5. Ready checken: Nur arbeiten, wenn “Ready” an ist (stabile Temperaturbedingungen).
  6. Feintuning in kleinen Schritten: Bei wechselnden Bedingungen (Schlauchweg, Pausen, Umgebung) Sollwert minimal anpassen.
Extra-Praxistipp: Vermeide längere Pausen (> 2 Minuten), wenn du maximal gleichmäßige Temperaturbedingungen brauchst.
Fehlerbehebung: 4 typische Probleme + schnelle Maßnahmen
1) Display am Temperaturregler bleibt aus
  • Stromversorgung und elektrische Anschlüsse prüfen.
  • Wenn weiterhin ohne Funktion: Service kontaktieren.
2) Rote LED “Widerstandsaktivierung” leuchtet nicht
  • Elektrische Anschlüsse prüfen.
  • Controller-Parameter mit Standardwerten abgleichen.
  • Prüfen, ob der Luftstrom für den Flow-Switch reicht; ggf. Eingangsdruck erhöhen.
3) LED leuchtet, aber Temperatur steigt nach Vorheizen nicht
  • Mögliche Thermosicherung/Schutzelemente prüfen lassen (Service).
  • Mögliches Problem im Widerstand: Service einschalten.
4) “Ready” leuchtet nicht
  • Controller-Settings auf Standardwerte prüfen und ggf. korrigieren.
  • Sollwert so wählen, dass das System im ±3°C-Fenster stabil arbeiten kann.
  • Wenn unklar: Service kontaktieren.
Wartung & Pflege (5 Punkte, die sich wirklich lohnen)
  • Vor jeder Arbeit Schlauchzustand und Anschlüsse der luftdurchströmten Teile prüfen.
  • Vor Wartung/Reparatur: Druckluft und Strom trennen und drucklos machen.
  • Gerät regelmäßig reinigen – besonders Kontrollleuchten und Abdeckung der Bedienelemente.
  • Keine harten/scharfen Gegenstände verwenden; keine aggressiven/korrosiven Mittel einsetzen.
  • Bei Eingriffen/Parameteränderungen: nur qualifiziertes bzw. autorisiertes Personal (Standardeinstellungen sind bewusst geschützt).
FAQ (praxisnah)
1) Welche Luftmenge brauche ich mindestens?
Als Richtwert gilt: unter ca. 150 L/min deaktiviert der Flow-Switch den Heizwiderstand. Plane also deine Luftversorgung so, dass du stabil darüber liegst.
2) Warum ist “Ready” an der Pistole trotzdem nicht immer “perfekt”?
Weil der Sensor am Geräteausgang sitzt. Schlauch, Kupplungen und Abstand können Temperatur verlieren – darum sind Grundeinstellungen Startpunkte, kein Dogma.
3) Mit welcher Temperatur starte ich sinnvoll?
Fürs Einrichten/Anfahren sind 30–40°C ein bewährter Start. Danach in kleinen Schritten auf deinen Lack, Kabinenklima und Spritzabstand anpassen.
4) Muss ich bei höheren Temperaturen etwas beachten?
Ja: ab höheren Sollwerten können Bauteile/Schläuche warm werden – nutze geeignete Schutzmaßnahmen/Isolierung und arbeite nur in gut belüfteten Bereichen.
5) Kann ich den Flow-Switch einfach “sensibler” stellen?
Nein – davon wird ausdrücklich abgeraten. Wenn du Fehlfunktionen vermutest: Service kontaktieren, statt die Komponente zu manipulieren.
CTA: Passende SAGOLA 6000X Variante direkt bestellen
Wähle die Variante passend zu deinem Stromnetz – so vermeidest du unnötige Adapterlösungen und hältst den Setup-Aufwand klein.
Fazit
Wenn du mit dem SAGOLA 6000X konsequent im “Ready”-Fenster arbeitest, mit 30–40°C sauber startest und Durchfluss/Schlauchführung im Blick behältst, bekommst du deutlich stabilere Bedingungen für dein Finish. Die Richtwerte bringen dich schnell ans Ziel – das Feintuning macht’s perfekt.