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18.04.26

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WIWA Professional Classic for sizing: Schlichten sauber spritzen (Guide + Setup)

Praxis-Guide

WIWA PROFESSIONAL CLASSIC für Schlichten: Setup, Workflow & typische Fehler (Styropor-/Sandmodelle)

Schlichten sollen als Grenz- bzw. Sperrschicht zwischen Formstoff (z. B. Sand) und Metall wirken und die Oberflächenqualität sowie Entformbarkeit unterstützen. Für das Auftragen in flüssiger Form wird häufig gespritzt – unter anderem mit Airless-/Niederdruck-Technik, um Overspray zu reduzieren. In diesem Guide sehen Sie, wie Sie die WIWA PROFESSIONAL CLASSIC for sizing praxisnah einrichten, sauber applizieren und Störungen schnell beheben – inklusive klarer Kauf-CTAs.

Produktbild (Beispiel)

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WIWA Professional Classic for sizing – Schlichten (Styropor/Sand)

Produktüberblick: Varianten, Einsatz & Vorteile

Variante Typischer Einsatz Praxisnutzen Hinweis
Niederdruck Schlichten auf Styropor- und Sandmodellen (Spritzauftrag in flüssiger Form) Ruhiger Auftrag, kontrollierbare Schichtbildung, weniger Overspray als luftzerstäubende Systeme (Airless-Prinzip) Hersteller nennt zwei Geräte-Varianten; Auswahl hängt von Material, Zielschicht & Prozess ab
PROFESSIONAL CLASSIC 28023 Schlichten/Barrierelagen, wenn stabile Förderung & reproduzierbarer Spritzauftrag gefragt sind Hohe Förderleistung (modellabhängig) für zügige Flächenabdeckung Technische Kenndaten sind modell-/ausstattungsabhängig – Werte unten als Richtwerte prüfen

KPI-Boxen (Herstellerdaten – modellabhängig)

Druckübersetzung
bis 23:1
Richtwert für die Auslegung/Materialviskosität (Modell 28023 beispielhaft).
Max. Fördermenge
bis 28 l/min
Hilft bei großen Flächen & konstantem Auftrag (modellabhängig).
Zulässige Luftzufuhr
max. 8 bar
Herstellerangabe für Eingangsluftdruck (Richtwert/Maximalwert).
Praxis-Tipp: Overspray & Kanten sauber halten Arbeiten Sie beim Schlichten-Auftrag konsequent in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen und halten Sie die Pistolenführung stabil. Airless-Technik ist laut Hersteller besonders dafür geeignet, Overspray gegenüber luftzerstäubenden Systemen deutlich zu reduzieren – das spielt seine Stärke vor allem aus, wenn Sie nicht „fächeln“, sondern kontrolliert und reproduzierbar führen.

Direkt zu den passenden Ausführungen (Shop)

Wählen Sie die Ausführung passend zu Ihrem Prozess (Schlichtenmaterial, gewünschte Schicht, Taktzeit). Zwei schnelle Wege in den Warenkorb:

Empfohlene Grundeinstellungen (als Richtwerte)

Hinweis: Im Chat wurde keine PDF mit konkreten Startparametern (Düse/Filter/Schlauch/Materialdruck) bereitgestellt. Daher werden die folgenden Punkte nur als sichere, herstellernahe Richtwerte formuliert: Arbeiten Sie deutlich unter Maximalwerten und gleichen Sie final mit Materialdatenblatt und Musterteil ab.

  • Eingangsluftdruck: unterhalb der Herstellergrenze (max. 8 bar) starten und schrittweise anheben, bis der Strahl stabil ist.
  • Betriebsdruck: abhängig vom Modell; Hersteller nennt z. B. für eine Ausführung max. 185 bar – im Setup immer mit Sicherheitsreserve arbeiten und materialgerecht abstimmen.
  • Förder-/Taktziel: Wenn Sie „zu nass“ auftragen, reduzieren Sie zuerst Förder-/Druckniveau und erhöhen Sie lieber die Bahnanzahl für gleichmäßige Schichtbildung.

Profi-Workflow: Schlichtenauftrag in 6 Schritten

  1. Material vorbereiten: Schlichte homogenisieren (Rühren), Siebung/Filterung nach Prozessstandard prüfen.
  2. Anlage checken: Schlauchführung, Dichtheit, saubere Ansaugung – keine Luftziehen-Stellen.
  3. Sanft anlaufen: Mit moderatem Luft-/Materialdruck starten, Strahlbild am Testblech prüfen.
  4. Auftrag fahren: Gleichmäßige Überlappung, konstante Geschwindigkeit, Kanten zuerst „anlegen“, dann Flächen.
  5. Schicht kontrollieren: Optik/Benetzung/Deckung beurteilen; bei Bedarf in zwei dünneren Lagen statt einer dicken Lage arbeiten.
  6. Prozess sichern: Parameter dokumentieren (Materialcharge, Temperatur, Viskosität, Druckniveau, Ergebnis) – das bringt Reproduzierbarkeit.

Fehlerbehebung: 4 häufige Probleme & schnelle Maßnahmen

1) Unruhiger Strahl / Pulsieren
  • Luft-/Materialversorgung prüfen (Ansaugung dicht, keine Luftblasen).
  • Druck langsam erhöhen, bis der Strahl stabil ist (nicht „springen“).
2) Zu viel Overspray / Nebelbildung
  • Pistolenführung stabilisieren (Abstand konstant, nicht schwenken).
  • Druckniveau reduzieren und lieber Bahnanzahl erhöhen.
3) Läufer / „zu nass“ aufgetragen
  • Applikationsgeschwindigkeit erhöhen und Schicht in zwei Durchgängen aufbauen.
  • Druck/Förderung reduzieren, bis eine kontrollierte Benetzung entsteht.
4) Verstopfung / Material „reißt ab“
  • Material sauber vorbereiten (homogenisieren, ggf. filtern/sieben).
  • Leitungen, Filter und Pistole reinigen – bevor Sie Druck erhöhen.

Wartung (Kurzcheck für zuverlässigen Betrieb)

  • Nach jedem Einsatz Materialwege spülen/reinigen (prozess- und materialgerecht).
  • Ansaugung/Schläuche regelmäßig auf Dichtheit prüfen (Luftziehen vermeiden).
  • Verschleißteile im Blick: Dichtungen/Filter/Tip (je nach Setup) nach Zustand wechseln.
  • Parameter & Störungen dokumentieren (hilft, Ursachen schneller zu finden).
  • Vor Serienlauf: kurzer Funktionstest am Musterteil (Strahlbild/Benetzung).

FAQ: Häufige Praxisfragen

1) Wofür ist „for sizing“ gedacht?
Für Schlichten/Barriereschichten, die zwischen Formstoff (z. B. Sand) und Metall wirken und so Oberfläche und Entformbarkeit unterstützen.
2) Warum Airless statt luftzerstäubend?
Herstellerseitig wird Airless u. a. wegen deutlich reduziertem Overspray im Vergleich zu luftzerstäubenden Systemen genannt – besonders relevant bei sauberen Kanten & weniger Nebel.
3) Gibt es mehrere Gerätevarianten?
Ja, der Hersteller nennt zwei Varianten. Welche passt, hängt von Material, Zielschicht und Prozessfenster ab.
4) Welche Kennzahlen sind für die Auslegung besonders wichtig?
Typisch sind Druckübersetzung (z. B. bis 23:1), Förder-/Hubvolumen und zulässige Druckgrenzen (z. B. max. 8 bar Eingangsluftdruck – modellabhängig).
5) Woher bekomme ich sichere Startparameter (Düse/Filter/Schlauch/Druck)?
Idealerweise aus der Geräte-Dokumentation (PDF/Datenblatt) + Materialdatenblatt. In diesem Beitrag wurden mangels PDF nur herstellernahe Maximal-/Rahmenwerte als Richtwerte genannt.

Fazit

Wenn Sie Schlichten auf Styropor- und Sandmodellen sauber, reproduzierbar und mit weniger Overspray aufbringen möchten, ist die WIWA PROFESSIONAL CLASSIC for sizing als Airless-/Niederdruck-Lösung dafür ausgelegt. Entscheidend sind ein kontrollierter Workflow, stabile Pistolenführung und das materialgerechte Einfahren der Parameter – und für den finalen Feinschliff lohnt sich immer der Abgleich mit Datenblatt/PDF-Dokumentation.