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14.01.26

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WIWA DUOMIX SPF 240/280: Praxis-Guide für Polyurea & PUR-Schaum (2K)

Praxis-Guide

WIWA DUOMIX SPF 240/280 richtig wählen & einrichten (Polyurea & PUR-Schaum)

Wenn Sie Polyurea oder Polyurethanschäume verarbeiten, zählt vor allem eins: stabile Parameter (Druck/Temperatur) und ein reproduzierbarer Ablauf. Dieser Guide zeigt Ihnen, wie Sie die WIWA DUOMIX SPF praxisnah auswählen, sinnvoll vorjustieren (als Richtwerte) und im Alltag effizient betreiben – inkl. typischer Fehlerbilder & Wartung.

Für Materialien
Polyurea & PUR-Schäume
Antrieb/Komfort
Luftmotor + einfache Bedienung
Temperierung
ISO/POLY & Schlauchpaket beheizbar
WIWA DUOMIX SPF 280
Abbildung: WIWA DUOMIX SPF (Beispielbild)

Produktüberblick: Varianten, Einsätze, Vorteile

Modell Typische Auswahl nach Bedarf Druckübersetzung Max. Betriebsdruck Fördermenge je DH Max. Schlauchlänge Mischungsverhältnis
SPF 240 Wenn Ihr Material höheren Druck benötigt oder Sie bewusst auf kompaktere Austragsmengen setzen. 25:1 200 bar 86 cm³ 48 m 1:1
SPF 280 Wenn Sie mehr Austrag pro Hub brauchen und mit geringerem Maximaldruck auskommen. 15:1 (Prospekt) / 16:1 (Produktseite) 128 bar 144 cm³ 48 m 1:1
Hinweis: Die Druckübersetzung SPF 280 wird in Quellen teils unterschiedlich angegeben (Prospekt vs. Produktseite). Für die Praxis zählt: Max. Betriebsdruck 128 bar und die gewünschte Austragsmenge.
Max. Lufteingangsdruck
8 bar
Gilt für SPF 240/280 – wichtiger Stabilitätsfaktor für sauberes Mischbild.
Max. Schlauchlänge
48 m
Planen Sie Druckverlust & Temperierung über die Strecke konsequent mit ein.
Max. Materialtemperatur (Anlage)
80 °C
Richtwert/Limit aus Prospekt – je nach Materialdatenblatt passend einstellen.
Praxis-Tipp (schnell spürbarer Effekt) Wenn das Spritzbild „unruhig“ wirkt, prüfen Sie zuerst die Temperierung von ISO/POLY und Schlauchpaket und stabilisieren Sie den Lufteingangsdruck. Kleine, reproduzierbare Schritte (statt große Sprünge) bringen am schnellsten ein konstantes Ergebnis.

Direkt zum passenden Modell (rote CTA)

Sie möchten schneller vergleichen oder direkt anfragen? Hier sind die passenden Produktseiten:

Empfohlene Grundeinstellungen (als Richtwerte)

  • Mischungsverhältnis: 1:1 (Anlage ist dafür ausgelegt) – Materialdatenblatt hat immer Vorrang.
  • Lufteingangsdruck: Starten Sie moderat und arbeiten Sie sich an stabile Ergebnisse heran; Obergrenze 8 bar.
  • Betriebsdruck: Orientieren Sie sich am benötigten Materialdruck und dem Modell-Limit: SPF 240 bis 200 bar, SPF 280 bis 128 bar.
  • Temperatur: Nutzen Sie die Beheizung von ISO/POLY und Schlauchpaket, aber bleiben Sie im sicheren Bereich – max. 80 °C (Anlage) als Grenzwert aus dem Prospekt.
  • Schlauchmanagement: Bis 48 m möglich – je länger die Strecke, desto wichtiger sind stabile Temperatur und ein sauberer Druckaufbau.
Diese Punkte sind Richtwerte aus den Produktgrenzen/Technikdaten. Die finalen Einstellungen hängen vom Material (Viskosität/Reaktionszeit), Düse/Mischkammer und Umgebung ab.

Profi-Workflow (5–7 Schritte für reproduzierbare Ergebnisse)

  1. Material & Einsatz prüfen: Passt Polyurea/PUR-Schaum zur Anwendung (z. B. Rohre, Kanäle, Dächer, Parkdecks)?
  2. Modell wählen: SPF 240 für höheren Druckbedarf, SPF 280 für höheren Austrag – Limits beachten.
  3. Temperierung stabilisieren: ISO/POLY + Schlauchpaket auf konstante Verarbeitungsbedingungen bringen.
  4. Druckaufbau sauber starten: Lufteingangsdruck kontrolliert anheben (max. 8 bar) und Messwerte im Blick behalten.
  5. Testfläche spritzen: Spritzbild, Haftung und Schichtaufbau prüfen – erst dann in Fläche gehen.
  6. Während der Arbeit dokumentieren: Druck/Temperatur/Schlauchlänge/Materialcharge notieren (hilft extrem beim Wiederholen guter Ergebnisse).
  7. Abschluss & Sicherung: Anlage kontrolliert entlasten, nächste Schicht/Arbeitsgang vorbereiten.

Fehlerbehebung: 4 typische Probleme & schnelle Maßnahmen

1) Spritzbild „spuckt“ / ist ungleichmäßig
  • Temperierung ISO/POLY/Schlauchpaket stabilisieren (nicht „jagen“).
  • Lufteingangsdruck kontrollieren (max. 8 bar) und auf konstante Werte achten.
2) Zu wenig Austrag / Arbeitsfortschritt zu langsam
  • Modellcheck: SPF 280 bietet höhere Fördermenge je DH als SPF 240.
  • Schlauchlänge und Druckverluste berücksichtigen (bis 48 m möglich, aber mit Konsequenzen).
3) Grenzen beim Druck (Material braucht „mehr“)
  • Modellgrenzen beachten: SPF 240 bis 200 bar, SPF 280 bis 128 bar.
  • Wenn der Prozess mehr Druck verlangt: Auswahl/Setup prüfen (Material, Schlauch, Applikation) statt „über Limit“ zu fahren.
4) Ermüdung / unhandliches Arbeiten bei großen Flächen
  • Ergonomie: Eine passende Pistole/Anschlussführung reduziert Ermüdung (PU GUN 4040 ist auf ermüdungsfreieren Einsatz ausgelegt).
  • Bei Bedarf Automatiklösung prüfen: PU GUN 4040 kann per Adapter auch automatisiert eingesetzt werden.

Wartung: 5 Punkte, die Ausfallzeiten vermeiden

  • Messwerte/Anzeigen regelmäßig prüfen und Abweichungen sofort dokumentieren.
  • Schlauchpaket auf Knicke/Schäden prüfen (bei bis zu 48 m Strecke besonders wichtig).
  • Temperier-Komponenten sauber halten und auf konstante Heizleistung achten.
  • Pistole/Anschlüsse nach Herstellerlogik pflegen (Werkzeugsatz, Fettpresse & Zubehör beachten).
  • Ersatz-/Zubehör sinnvoll einplanen (z. B. Mischkammern/Düsen je nach Material und Ausstoß).

FAQ (praxisnah)

1) Wofür ist die DUOMIX SPF gedacht?
Für Spritzanwendungen mit Polyurea und Polyurethanschäumen – z. B. in Beschichtungen/Schutzanwendungen von Rohren, Böden, Dächern, Kanälen und mehr.
2) SPF 240 oder SPF 280 – was ist die schnellste Faustregel?
Wenn Sie mehr Druck benötigen: SPF 240 (bis 200 bar). Wenn Sie mehr Austrag je Hub wollen: SPF 280 (144 cm³ je DH, bis 128 bar).
3) Wie wichtig ist die Schlauchlänge?
Sehr wichtig: Bis 48 m sind möglich. Mit zunehmender Länge steigen Anforderungen an stabile Temperaturführung und sauberen Druckaufbau.
4) Welche Pistole passt typischerweise dazu?
Als passendes Zubehör wird die WIWA PU GUN 4040 (Hand- oder Automatikpistole) geführt – mit hoher Druckfestigkeit und austauschbarer Mischkammer zur Anpassung des Austrags.
5) Welche Werte sind „fix“ und welche sind Richtwerte?
Fix sind die technischen Grenzwerte (z. B. max. Luftdruck 8 bar, max. Betriebsdruck/Temperaturen). Richtwerte sind Startparameter für Ihren Prozess – die finalen Werte hängen vom Materialdatenblatt und der Applikation ab.

Video (Praxis-Eindruck)

Hinweis: Video wird via YouTube eingebettet.

Fazit

Die WIWA DUOMIX SPF ist eine praxisorientierte 2K-Lösung für Polyurea & PUR-Schäume – entscheidend ist die richtige Modellwahl (240 für Druck, 280 für Austrag) und ein stabiler Prozess aus Temperaturführung, sauberem Druckaufbau und dokumentierten Parametern. Wenn Sie schnell zum passenden Setup kommen möchten, nutzen Sie die roten CTAs und wählen Sie direkt das richtige Modell.